Mit großen Hoffnungen und einigen Vorschusslorbeeren kam Enzo Leopold in diesem Sommer aus Hannover in den Borussia-Park. Als Kapitän von 96 wollte der 26-Jährige in Mönchengladbach den nächsten Schritt machen und die Lücke auf der Sechser-Position schließen, die sich durch das Leihende von Yannick Engelhardt aufgetan hatte.
Doch der Schritt zu einem Bundesligaklub entpuppte sich als unerwartet groß. Obwohl gut im Team integriert, zeigten sich gewisse Anlaufschwächen bei Leopold. In der Vorbereitung nahm er noch keine tragende Rolle ein und auch bei den beiden ersten Pflichtspielen war er nicht erste Wahl. In Mainz im Pokal kam er in den letzten zwanzig Minuten aufs Feld, zum Ligaauftakt in Leipzig blieb er komplett draußen.
Und am Mittwoch passierte dann auch noch ein Trainingsunfall: Leopold verletzte sich am rechten Knie. Eine unmittelbar vorgenommene MRT-Untersuchung ergab, dass das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen ist. »Die Diagnose bestätigt leider unsere Befürchtungen«, erklärte Rouven Schröder in den Vereinsmedien. »Das ist sportlich bitter für uns. Aber vor allem ist das ein großer Rückschlag für Enzo und der wohl bitterste Start bei einem neuen Klub, der möglich ist. Wir stehen aber eng an seiner Seite, werden ihn nach seiner Operation in der Reha bestmöglich auf sein Comeback vorbereiten und unterstützen, damit er möglichst schnell sein erstes Bundesligaspiel absolvieren kann.«
Enzo Leopold wurde am Donnerstag operiert und wird für den Großteil der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.
von Redaktion TORfabrik.de

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