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Gegneranalyse | Forechecking: SC Paderborn

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SCP-Coach Ralf Kettemann (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Für Borussia Mönchengladbach geht es am Samstag (15.30 Uhr) mit dem 8. Spieltag der Bundesliga weiter, wenn der Aufsteiger SC Paderborn zu Gast ist. Die Ostwestfalen haben sich nach ihrer Rückkehr ins Oberhaus mit acht Punkten aus sieben Spielen bislang ordentlich präsentiert. Nach der knappen Niederlage im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart will die Mannschaft von Ralf Kettemann nun auch in der Bundesliga wieder punkten.

Der SCP steht aktuell auf Rang 13 und hat sich nach einem schwierigen Saisonbeginn zuletzt stabilisiert. Auf den 3:1-Heimsieg gegen Hoffenheim folgten eine Niederlage gegen Stuttgart, ein 2:2 bei Werder Bremen und zuletzt ein 1:0 gegen den Hamburger SV. Im DFB-Pokal musste sich Paderborn am Mittwoch trotz langer Unterzahl erst durch einen späten Gegentreffer mit 0:1 gegen Stuttgart geschlagen geben. Die jüngsten Auftritte zeigen, dass der Aufsteiger auch gegen etablierte Bundesligisten mithalten kann.

Mutig, variabel und laufstark

Unter Ralf Kettemann setzt Paderborn auf eine flexible Grundordnung mit Dreierkette und ein laufintensives Spiel. Im Ballbesitz versuchen die Ostwestfalen, mit kurzen Kombinationen und viel Bewegung Räume zu öffnen. Die Außenspieler sorgen für Breite, während die zentralen Mittelfeldspieler immer wieder nach vorne rücken. Über schnelle Positionswechsel und vertikale Pässe sucht der SCP den Weg in die gegnerische Hälfte.

Gegen den Ball versucht Paderborn, den Gegner früh unter Druck zu setzen und Ballgewinne in gefährlichen Zonen zu erzwingen. Allerdings entstehen durch die offensive Ausrichtung immer wieder Räume hinter den aufrückenden Spielern. Zudem fehlt es dem Aufsteiger im Abschluss gelegentlich an Konsequenz. Für Gladbach könnte es deshalb entscheidend sein, die erste Pressinglinie zu überspielen und die entstehenden Räume für schnelle Gegenangriffe zu nutzen.

Ausfälle und mögliche Rotation

Personell muss Kettemann gegen Gladbach auf mehrere Spieler verzichten. Oliver Batista Meier fällt mit einer Innenbandverletzung aus, während Sebastian Klaas aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht zur Verfügung steht. Auch Innenverteidiger Marcel Hoffmeier befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Nach den acht Veränderungen im Pokal gegen Stuttgart dürften am Samstag mehrere Stammkräfte zurückkehren. Hinter Gabriel Vidovic steht nach seiner Verletzung allerdings noch ein Fragezeichen. Laurin Curda ist trotz seiner Roten Karte im Pokal für die Bundesliga spielberechtigt.

Steffen Tigges hat sich zuletzt mit seinen Treffern gegen Hoffenheim und Bremen in den Vordergrund gespielt. Der Angreifer bringt körperliche Präsenz mit und ist insbesondere bei Flanken und hohen Bällen gefährlich. Auch Santiago Castaneda gehört zu den wichtigen Spielern im Paderborner Zentrum und überzeugt mit seiner Laufbereitschaft und Präsenz in den Zweikämpfen. Rayan Philippe setzte zuletzt mit seinem Siegtreffer gegen Hamburg ein Ausrufezeichen.

 

Voraussichtliche Aufstellung SC Paderborn:

Noll – ter Horst, Scheller, Götze – Curda, Castaneda, Obermair – Ulrich, Vidovic – Tigges, Marino


von Niklas Kirchhofer

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