Seit Sonntag trainiert Nathan Ngoumou wieder normal mit Borussia Mönchengladbach. Der 26-Jährige, gebürtiger Franzose und inzwischen Nationalspieler Kameruns, war in der vergangenen Bundesliga-Saison ohne Einsatz geblieben. Sein letztes Spiel für die Fohlen liegt mehr als 15 Monate zurück: Im April 2024 zog er sich beim Auslaufen im Stadion des FC St. Pauli einen Achillessehnenriss zu. Es war sein 71. Bundesliga-Spiel für Borussia, in denen er acht Tore erzielte und drei weitere vorbereitete.
Dass Ngoumou in Gladbach auf der Verkaufsliste steht, wurde bereits thematisiert. Laut der BILD-Zeitung kommt aktuell Bewegung in die Situation. Neben dem belgischen Erstligisten RSC Anderlecht, der laut BILD stark interessiert sei, gebe es auch Anfragen von zwei Vereinen aus Polen und Frankreich für Ngoumou.
Als Problem nennt BILD das Gehalt: Ngoumou, 2022 für acht Millionen Euro aus Toulouse verpflichtet, zähle mit rund drei Millionen Euro pro Jahr zu den Topverdienern des Klubs – Geld, das ihm laut Vertrag noch ein weiteres Jahr zustehe. Interessierte Klubs seien jedoch nicht bereit, dieses Gehalt für einen Spieler zu zahlen, der seit 15 Monaten nicht in der Bundesliga aufgelaufen ist. Laut BILD müsste Ngoumou daher entweder deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen, oder Gladbach müsste auf eine Ablösesumme verzichten. Der aktuelle Marktwert wird mit 3,5 Millionen Euro taxiert.
von Redaktion TORfabrik.de

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