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Schröder plant mit Nicolas - Elvedi im Schaufenster

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Rouven Schröder am Sonntag mit Neuzugang Jan Leszczyński (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Borussia Mönchengladbach startet die Saisonvorbereitung mit einem großen Kader. Dass es noch Veränderungen geben wird, ist klar. Vor allem auf der Abgangsseite wird sich noch einiges tun. Moritz Nicolas soll allerdings bleiben.

Vor dem Trainingsauftakt am Sonntag äußerte sich Sportchef Rouven Schröder gegenüber den Medienvertretern im Borussia-Park zu den aktuellen Tranferthemen. Schröder betonte, dem Klub sei es wichtig gewesen, „vor der Welle“ zu sein – bereits sieben Neuzugänge konnten die Borussen vermelden. Sein Vorgänger Roland Virkus war im Vorjahr längst nicht so schnell, allerdings hatte er seinerzeit auch weniger Planungssicherheit, was das Finanzielle betraf. Schröder konnte durch den feststehenden Verkauf von Rocco Reitz an RB Leipzig besser planen. 

Schröder betonte den Vorteil, dass die Neuzugänge von Beginn an da sind und so schnell ein Gefühl für Mannschaft und Klub entwickeln können. Weitere Neuverpflichtungen sind zumindest kurzfristig nicht geplant – zunächst einmal muss der aufgeblähte Kader ausgedünnt werden. Doch hier hat sich bislang nicht so viel getan. Abgangskandidaten wie Čvančara (Reha nach Adduktoren-OP), Olschowsky, Ranos (am Sonntag freigestellt für Verhandlungsgespräche), Ngoumou oder Neuhaus sind noch da. 

Neuhaus ohne Perspektive - Planung mit Nicolas

Zu Neuhaus sagte Schröder, dieser habe einen Vertrag bis 2027 und sei Teil der Mannschaft und könne sich »anbieten«, verwies aber gleichzeitig auf den großen Konkurrenzkampf auf dessen Position. Es habe bereits Gespräche gegeben, weitere seien geplant. Schröder bezeichnete Neuhaus als »anständigen Kerl«, stellte aber klar, dass nicht alle aktuellen Spieler in die neue Saison gehen würden.

Zu den immer mal wieder aufkeimenden Gerüchten um Torhüter Moritz Nicolas erklärte Schröder, dass kein Angebot vorliege und man zu 100 Prozent mit ihm als Nummer eins plane. Nicolas habe einen langfristigen Vertrag (bis 2029), und der Wunsch, die Rückennummer 1 zu tragen, unterstreiche seinen Stellenwert im Kader. Gleichzeitig räumte Schröder ein, dass es bis zum Ende der Transferperiode noch viele Gerüchte und Gespräche geben werde.

Bei Elvedi könnte sich etwas tun

Das dürfte auch im Fall Nico Elvedi so sein. Der Innenverteidiger habe, so Schröder, für die Schweiz ein herausragendes WM-Turnier gespielt, und falls Angebote eingehen sollten, werde man diese prüfen und abwägen. Auch wenn die Borussen schon sehr weit mit dem Kaderumbau sind, ist der Transfermarkt laut Schröder noch nicht richtig in Schwung gekommen – das dürfte sich nach Abschluss der Weltmeisterschaft ändern. 

 

von Redaktion TORfabrik.de 

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