Es war eine schlimme Szene, als Daiki Hashioka in der 72. Minute nach erfolgter Kopfballklärung mit dem Kopf gegen Leipzigs Nusa prallte. Die Fernsehbilder zeigten in aller Deutlichkeit, wie der Hals des Japaners abknickte. Dass er überhaupt aufrecht den Platz verlassen konnte, war erstaunlich. Dass er schließlich nach langer Behandlung an der Außenlinie auf einer Trage fixiert abtransportiert und unmittelbar ins Krankenhaus gebracht wurde, ließ das Schlimmste befürchten.
Am Sonntag gab Borussia Mönchengladbach zumindest eine teilweise Entwarnung. Die Akutdiagnostik in der Uniklinik Leipzig hat ergeben, dass sich Hashioka keine schwerwiegende Verletzung der Halswirbelsäule zugezogen hat und auch keine neurologischen Ausfälle zeigt. Der 27-Jährige blieb die Nacht über in der Klinik und kehrte am Sonntag nach Mönchengladbach zurück. Dort werden weitere Untersuchungen folgen. Wie lange Hashioka den Borussen fehlen wird, ist noch nicht abzusehen. Wichtig ist vor allem, dass es für Hashioka offenbar keine gravierenden gesundheitlichen Folgen hat.
von Redaktion TORfabrik.de

Zurück