Bis ins Viertelfinale des WM-Turniers brachte es Nico Elvedi mit der Schweiz. Der Gladbacher Innenverteidiger absolvierte sämtliche Spiele der Eidgenossen über die volle Distanz und stand auch gegen Weltmeister Argentinien in der Startelf und spielte bis zum bitteren Ende in der Verlängerung durch. Die Nati unterlag Argentinien letztlich mit 1:3. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, aber da die Schweiz nach einem Platzverweis für Ex-Borusse Breel Embolo (für eine Schwalbe) seit der 72. Minute in Unterzahl spielen musste, reichte es am Ende nicht mehr. Nico Elvedi darf sich nach seinen starken Leistungen dennoch als einer der Gewinner dieser WM fühlen - aus Gladbacher Sicht auf jeden Fall.
Für Jens Castrop und Südkorea war die Weltmeisterschaft bereits nach der Vorrunde beendet. Der Gladbacher kam im abschließenden Gruppenspiel gegen Südafrika nach der Pause erstmals beim Turnier zum Einsatz, konnte aber die 0:1-Niederlage nicht verhindern. Südkorea schloss die Gruppe mit 3 Punkten als Dritter ab, landete aber im finalen Ranking der Gruppendritten nur auf Rang 10. Die ersten acht von insgesamt zwölf Gruppendritten qualifizierten sich für die K.o.-Runde.
Auch Shuto Machino und Japan mussten die Heimreise antreten - im Sechzehntelfinale scheiterte Japan unglücklich in der Nachspielzeit gegen Brasilien (1:2). Machino, bis dahin ohne Einsatz bei der WM, wurde in der 78. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt und kam noch auf sieben Ballkontakte.
Im Sechzehntelfinale trafen sich Haris Tabaković, Gio Reyna und Joe Scally in Santa Clara zum Showdown zwischen den USA und Bosnien-Herzegowina. Tabaković kam dabei in der letzten Viertelstunde zu seinem ersten und letzten WM-Einsatz: Es reichte nur noch zu zwei Ballkontakten und keinem Torschuss. Die USA gewannen die Partie mit 2:0 - Joe Scally blieb nur der Bankplatz vorbehalten und Gio Reyna wurde in der 90. Minute eingewechselt, was nicht mehr als einen statistischen Wert hat. Für die USA war dann im Achtelfinale Endstation: Gegen Belgien setzte es eine 1:4-Niederlage. Scally kam nicht zum Einsatz, Reyna spielte in der zweiten Halbzeit, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Nico Elvedi schaffte es als Stammspieler bis ins Viertelfinale, alle anderen Borussen spielten allenfalls Nebenrollen. Das Tor von Gio Reyna in der Vorrunde blieb der einzige Treffer eines Gladbachers bei diesem Turnier.