U21-Nationalmannschaft

Die DFB-U21: Auf dem Weg zur EM 2025

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Antonio Di Salvo (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Es ist rund zehn Wochen her, dass die U21 bei der Europameisterschaft bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Jetzt steht unter dem alten Trainer Antonio Di Salvo ein Neuanfang an. Noch steckt das schwache Abschneiden in Georgien in den Klamotten, aber man möchte schnell darüber hinwegkommen.

»Es bringt nichts, noch einmal an die EM zu denken. Die war nicht gut, das muss man klar so sagen. Aber wir müssen neu anfangen. Mit einem neuen Kader, neuen Spielern und das Beste daraus machen«, wird der aufstrebende Maximilian Beier (20), der einen bemerkenswerten Saisonstart bei der TSG Hoffenheim mit zwei Toren und einer Vorlage hingelegt hat, im Kicker zitiert.

Die Zeit für die Findungsphase ist knapp. Nur am Freitag um 18:15 Uhr in Saarbrücken wird das Team im Testspiel gegen die Ukraine die Gelegenheit haben, sich zu finden. Vier Tage später steht schon der Ernstfall auf dem Programm. »Wir dürfen uns keine Fehler erlauben und müssen von Beginn an da sein«, warnt Di Salvo vor dem Beginn der Qualifikation für die Europameisterschaft 2025 in der Slowakei. Die Reise startet mit einem Duell im Kosovo am Dienstag um 19 Uhr.

Kosovo, Bulgarien, Israel, Estland und Polen sind die Gegner

Die weiteren Gruppengegner sind Bulgarien, Israel, Estland und Polen. »Klar ist, dass wir eine Gruppe erwischt haben, die sehr schwer wird, deshalb müssen wir von Anfang an den Fokus hochhalten und uns bestmöglich vorbereiten«, betont Di Salvo. Es ist wichtig zu beachten, dass die Qualifikation für das Kontinentalturnier kein Selbstläufer ist. In den vergangenen 15 Jahren konnte die U21 zwar drei EM-Titel erringen (2009, 2017, 2021), aber es fanden auch die Europameisterschaften 2007 und 2011statt, für die sich die DFB-Auswahl nicht qualifizieren konnte.

Di Salvo und sein Team sind entschlossen, solche Enttäuschungen zu vermeiden. Dabei hat der Coach bereits eines der Hauptprobleme identifiziert: die hohe Fluktuation im Team. »Wir wollen keine Türen zumachen, aber es ist wichtig, eine gute Struktur zu haben, um als Team zusammenzuwachsen, das hat uns ein wenig gefehlt«, erklärt der 44-jährige Trainer. Er setzt darauf, »eine feste Achse zu haben, die immer da ist, damit wir überhaupt eine Mannschaft werden und sie führen können.«

Luca Netz fehlt verletzt

Dieses ambitionierte Projekt kann das Trainerteam jedoch frühestens bei den nächsten Spielen im Oktober beginnen, da derzeit vier wichtige Stammkräfte fehlen: Noah Atubolu (Freiburg), Luca Netz (Gladbach), Jan Thielmann (Köln) und Marton Dardai (Hertha). Es wird eine Herausforderung sein, die neue Mannschaftsstruktur aufzubauen und die jungen Talente auf dem Weg zur EM 2025 zu führen. Aber Di Salvo und sein Team sind entschlossen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und eine vielversprechende Zukunft für die DFB-U21 zu gestalten.

 


 

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