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Gegneranalyse | Forechecking: SC Freiburg

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SC-Coach Julian Schuster (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Am 23. Spieltag reist Borussia Mönchengladbach am Sonntagnachmittag zum SC Freiburg ins Europa-Park Stadion. Die Breisgauer bewegen sich im gesicherten Tabellenmittelfeld mit Anschluss an die oberen Ränge und präsentieren sich vor allem zuhause konstant.

Freiburgs Saisonverlauf ist weniger von spektakulären Ausschlägen als von Stabilität geprägt. Punktverluste resultieren meist aus engen Spielen, nicht aus strukturellen Einbrüchen. Auffällig bleibt die defensive Grundordnung, die auch bei eigenem Ballbesitz die Restverteidigung konsequent absichert. Gerade im eigenen Stadion gelingt es Freiburg regelmäßig, das Tempo zu kontrollieren und Spiele über klare Abläufe zu strukturieren.

Klar strukturiert 

Unter Trainer Julian Schuster agiert Freiburg überwiegend aus einer 4-2-3-1 Grundordnung. Die Viererkette steht kompakt, die Außenverteidiger schalten sich situativ nach vorne ein, ohne die Balance zu verlieren. Davor bildet die Doppelsechs das taktische Zentrum mit klar verteilter Rollenstruktur zwischen Absicherung und Verbindungsspiel.

Im Offensivspiel sucht Freiburg bevorzugt die Halbräume. Über die Flügel entstehen saubere Breitenstaffelungen, während der Zehner flexibel zwischen die Linien kippt. Längere Ballbesitzphasen sind möglich, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt. Entscheidend sind kontrollierte Übergänge ins letzte Drittel, vorbereitete Flankensituationen und die konsequente Strafraumbesetzung. Gegen den Ball verteidigt Freiburg in einem kompakten mittleren Block mit klar definierten Pressingmomenten auf den Außenbahnen.

Ohne defensive Leistungsträger 

In der Defensive gibt es aktuell personelle Einschränkungen. Mit Max Rosenfelder, Philipp Lienhart und Lukas Kübler fehlen mehrere Optionen in der letzten Linie, wodurch die personelle Tiefe eingeschränkt ist und Anpassungen in der Viererkette notwendig werden können. Zudem steht Johan Manzambi nach seiner Roten Karte nicht zur Verfügung.

Im Zentrum prägt Maximilian Eggestein mit Positionsdisziplin und Spielübersicht das Gleichgewicht zwischen Absicherung und Aufbau. Jan-Niklas Beste bringt über die linke Seite Kreativität und Standardschärfe ein. Yuito Suzuki sorgt zwischen den Linien für Dynamik und Tempo in engen Räumen. In der Spitze ist Igor Matanovic mit Präsenz und Tiefenläufen die zentrale Zielstation. Der 22-Jährige kommt bislang auf fünf Saisontore und eine Vorlage.

 

Voraussichtliche Aufstellung SC Freiburg:

Atubolu – Treu, Ginter, Ogbus, Günter – Eggestein, Osterhage – Beste, Suzuki, Scherhant – Matanovic

 


von Niklas Kirchhofer

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