Dreijahresvertrag - Hecking-Nachfolger steht fest

Offiziell: Marco Rose neuer Trainer bei Borussia

von Vertrag bis 2022

Ab Sommer neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach - Marco Rose (Foto: Sebastian Widmann / Bongarts / Getty Images)

Marco Rose wird ab Sommer der neue Trainer von Borussia Mönchengladbach. Das gab der Verein am Mittwochmittag parallel zu einer Pressekonferenz bekannt, die Marco Rose bei seinem Noch-Arbeitgeber RB Salzburg abhielt.

»Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird«, wird Borussias Sportdirektor Max Eberl in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. Über Vertragslaufzeit und sonstige Nebengeräusche machte Borussia keine Angaben. Rose selbst gab an, dass er in Mönchengladbach einen 3-Jahresvertrag unterschreibt. Rose verlässt RB aufgrund einer vertraglich fixierten Ausstiegsklausel, wonach Gladbach eine nicht genannte Ablöse zahlen muss. Diese soll sich zwischen 1 - 3 Millionen Euro bewegen.

Mit dem 42-jährigen Rose werden auch dessen Co-Trainer bei RB Leipzig, René Maric, Alexander Zickler und Patrick Eibenberger mit nach Mönchengladbach kommen. Der bisherige Co-Trainer Frank Geideck bleibt im Amt, Dirk Bremser wird den Verein gemeinsam mit Dieter Hecking verlassen.

Kontakt im Februar - die konkrete Anfrage während der Länderspielpause

Rose sagte derweil auf einer Pressekonferenz in Salzburg: »Nach vielen Spekulationen in den letzten Monaten sind seit dieser Woche Fakten geschaffen worden. Ich stelle mich im Sommer einer neuen Herausforderung in Gladbach«. »Es war eine schwierige Entscheidung, die ich aber mit voller Überzeugung treffe. Ich bin froh, dass diese intensive Phase nun vorbei ist. Borussia ist ein toller Verein mit großen Ambitionen und einer großen Fankultur. Das sind alles Dinge, die mich gereizt haben und daher habe ich mich für Gladbach entschieden.« Rose berichtete von »vielen Gesprächen mit Max Eberl«, den er im vergangenen Jahr bei einen Europa-League-Spiel kennengelernt hat. Im Februar habe es wieder Kontakt gegeben und während der Länderspielpause sei die konkrete Anfrage für einen Wechsel gekommen. »Ich habe auch mit Hans Meyer telefoniert«, so Rose. »Für mich ist es wichtig, dass es ein Verein ist, wo ich mit meinem System etwas bewirken kann.«

»Es gab auch viele Argumente, um in Salzburg zu bleiben«, so Rose weiter. »Ich weiß, was ich dem Klub zu verdanken habe, konnte mich als Trainer entwickeln und tolle Momente genießen.« Rose gab an, den Fokus nun auf die letzten Saisonspiele und die Titelverteidigung mit RB zu legen. »Für mich hat in den nächsten Wochen Salzburg ganz klar Priorität. Wenn ich Telefonate in Richtung Gladbach führe, dann abends auf der Couch«.

 


von Redaktion TORfabrik

 

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