28. SPIELTAG: FSV MAINZ - BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH

Nullnummer in Mainz

von 28. Spieltag: Mainz 05 - Borussia MG 0:0

Viel Krampf und Kampf, wenig begeisternder Fußball zwischen Mainz und Gladbach (Foto: Simon Hofmann / Bongarts / Getty Images)

Torlos trennten sich am Ostersonntag Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach. In einer kampfbetonten Partie egalisierten sich beide Teams vor der Pause. Nach dem Wechsel war Mainz zunächst stärker, Gladbach gehörte die Schlussphase. Letztlich war die Punkteteilung leistungsgerecht.

Dieter Hecking konnte in Mainz wieder auf Vestergaard, Kramer und Raffael zurückgreifen, zudem rückte Cusiance in die Mannschaft. Jantschke fiel kurzfristig mit einem grippalen Infekt aus, auf der Bank saßen die Rückkehrer Bénes und Strobl.

Die Partie in der Mainzer Arena entwickelte sich zum erwartet zähen Kampfspiel. Borussia hatte leichte spielerische Vorteile, doch je näher man dem gegnerischen Strafraum kam, desto unpräziser wurden die Aktionen. Mainz hielt energisch dagegen, wobei sich die Borussen in der Arbeit gegen den Ball ebenso resolut einbrachten.

So war es ein echter Abnutzungskampf und alles andere als ein Festmahl am Ostersonntag. Borussia spielte wieder mit der Dreierkette, in der Vestergaard als zentraler Mann mit einigen Aufräumaktionen auffiel. Kurz vor der Pause klärte er zweimal in engen Situationen. Bis dahin hatte Mainz lediglich einen Distanzschuss durch Öztunali abgegeben (42.).

Kein Elfmeter für Stindl

Von den Chancen her waren die Gladbacher im Vorteil. In der zehnten Minute spielte Vestergaard einen guten Pass auf Herrmann, der von der rechten Seite überlegt an die Strafraumgrenze passte. Dort hatte Raffael genügend Zeit, doch der Flachschuss des Brasilianers flog knapp am rechten Pfosten vorbei (10.).

In der Folgezeit wurde ein Versuch von Wendt aus vielversprechender Distanz geblockt, etwas später zirkelte Stindl das Leder aus 17 Metern über den Kasten (39.). Kurz darauf kam Borussias Kapitän im Gewühl nochmals zum Abschluss, aber Bell stand vor der Linie im Weg. Bei der versuchten Verwertung des Abprallers kam Stindl im Duell mit Gbamin zu Fall, doch Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied sich gegen einen möglichen Elfmeterpfiff.

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