Einzelkritik: Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC 0:3 (0:1)

Nahezu alle Borussen blieben unter ihren Möglichkeiten

von Einzelkritik: Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC 0:3 (0:1)

Enttäuschte Borussen nach der ersten Heimniederlage der Saison (Foto: TORfabrik.de)

Die 0:3-Niederlage von Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC war auch in dieser Höhe verdient. Nahezu alle Borussen blieben gegen Berlin unter ihren Möglichkeiten, wie auch die Einzelkritik zeigt.

Yann Sommer: Musste nach drei Spielen ohne Gegentor diesmal gleich dreimal hinter sich greifen. Bei allen Treffern war Borussias Schlussmann machtlos. Darüber hinaus rettete er in der zweiten Halbzeit hervorragend gegen Kalou und verhinderte so eine höhere Niederlage. Am Ball sicher, seine Abschläge waren in Ordnung. Ausnahme ein verunglückter schneller Abschlag in Richtung Hofmann in der Anfangsphase sowie ein unnötiger Fehlpass, als Borussia nach dem Ausscheiden von Hofmann kurzzeitig in Unterzahl spielte. Note 3,0.

Michael Lang: Kam gut in die Partie und war in der allgemein starken Anfangsphase auffällig. Der Schweizer hatte die größte Gladbacher Chance des Spiels, als er alleine vor Jarstein scheiterte und danach auf dem Boden liegend unglücklich die Rebound-Aktion von Hazard abwehrte. Im eigenen Strafraum blockte Lang zu Beginn aufmerksam gegen Selke und Weiser. Im weiteren Verlauf der Partie schaltete sich Lang zwar immer wieder auf dem Weg nach vorne ein, konnte sich jedoch nicht in Szene setzen - eine Hereingabe aus guter Position versandete. Bei den Konterangriffen der Berliner war er weit aufgerückt. Machte in der 64. Minute Platz für Herrmann. Note 3,5.

Matthias Ginter: Begann mit solidem Pass- und Stellungsspiel. Als Berlin sich im Verlauf der ersten Halbzeit weiter zurückzog, wurde Ginter zusehends im Aufbauspiel gefordert, wo ihm der eine oder andere Fehlpass unterlief. Das vorentscheidende 0:2 muss Ginter zu einem Großteil auf seine Kappe nehmen. Zunächst zögerte er gegen Selke, als er hätte zupacken müssen, dann verpasste er den Zugriff - notfalls durch Foul - vor dem Sechzehner. Durch Selkes geschickten 'Zwischenstopp' ließ Ginter sich narren und verhinderte schließlich nicht den Pass zum Torschützen. Nach der Umstellung auf Dreierkette war Ginter rechts positioniert, wo er sich weiteren Konterangriffen ausgesetzt sah. Im Aufbauspiel mit einem ganz schlechten Pass, wobei Adressat Cuisance auch noch schlief. Note 4,5.

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