Vor dem Spiel in Sinsheim

»Gegen Hoffenheim muss bei uns vieles noch schneller gehen«

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Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Eugen Polanski (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Das letzte Spiel der Hinrunde steht an - Borussia Mönchengladbach tritt am Mittwoch (20.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim an. Nach dem geglückten Auftakt ins neue Jahr fahren die Gladbacher mit Rückenwind, aber auch einer Menge Respekt zum ehemaligen Klub von Trainer Eugen Polanski.

Im zweiten Teil der englischen Woche steht für die Borussen das Auswärtsspiel in Sinsheim an, ehe es am Samstag beim HSV weitergeht. Der Heimsieg am Sonntag gegen Augsburg lässt die Gladbacher die bevorstehenden Aufgaben mit einem guten Gefühl angehen. Dass das 4:0 gegen den FCA nicht überbewertet werden darf, hat die Analyse der Partie gezeigt. Es war eine ordentliche Leistung, aber es gibt keinen Grund für übermäßige Selbstzufriedenheit. 

»Wichtig ist, dass wir nicht denken: Es ist jetzt gegen Augsburg so gut gelaufen, deswegen wird es schon, sondern dass wir wissen, was wir alles investiert haben – und mindestens das Gleiche, wenn nicht sogar mehr, müssen wir morgen Abend investieren«, sagte Eugen Polanski am Dienstag vor der Abreise nach Sinsheim. Von 2013 bis 2018 war Polanski für die Kraichgauer aktiv und kehrt nun als Trainer von Borussia zurück an die alte Wirkungsstätte. »Am Ende ist es für mich ein Bundesligaspiel bei einem Ex-Arbeitgeber, bei dem ich sehr gerne war, aber ich konzentriere mich als Cheftrainer komplett auf unsere Aufgabe«, so Polanski. 

»Das ist sehr, sehr intensiv«

Diese Aufgabe wird es in sich haben – daran gibt es keinen Zweifel. »Die TSG ist die Mannschaft, die laut Daten mit am intensivsten Fußball spielt – und die Daten lügen nicht«, sagte der Coach. »Man sieht es auch, wenn man ihr Spiel analysiert: Das ist sehr, sehr intensiv – nach vorne wie nach hinten im Verteidigen. Sie haben viele Tiefenläufe, deswegen müssen wir uns darauf einstellen, dass wir alles raushauen müssen, defensiv wie offensiv, um dort bestehen zu können.«

Personell haben sich die Voraussetzungen für Polanski nicht verändert: »Der Kader sieht genauso aus wie im Spiel gegen Augsburg – im besten Fall mit der gleichen Energie auf dem Platz, damit wir die Wahrscheinlichkeit auf Punkte erhöhen. Wir brauchen eine unserer besten Verfassungen, müssen ihnen Paroli bieten und trotzdem unser Spiel durchziehen. Gegen Hoffenheim muss bei uns vieles noch schneller gehen, ein Stück weit vertikaler, mit guter Vororientierung – wir brauchen dort ein sehr gutes Bundesligaspiel.« Es wird interessant zu beobachten sein, ob die Borussen dazu in der Lage sind. Polanski ist jedenfalls überzeugt: »Ich glaube, dass wir genügend Qualitäten haben, um auch dort bestehen zu können.«


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