Denis Zakaria hat sich in seinem Premierenjahr in der Bundesliga einige Verdienste erworben. Da ist zum Beispiel die Tatsache, dass das leicht zum Jammern neigende Gladbacher Umfeld den Abgang eines Mo Dahoud nahezu geräuschlos hingenommen hat. Zakaria, ein völlig anderer Spielertyp als Dahoud, hat die Lücke nicht nur geschlossen – er hat unter dem Strich sogar einen Qualitätsschub gebracht.
Vier Pflichtspiele verpasste der Schweizer Nationalspieler – zwei wegen Verletzung, zwei wegen Gelbsperren. Bis auf eine Ausnahme stand er immer in der Startelf und gehörte durchweg zu den Leistungsträgern. Eine sehr erstaunliche Bilanz für einen 21-Jährigen, der erstmals in einer ‚größeren‘ Liga spielt. Anpassungsprobleme gab es für Zakaria keine – weder auf, noch neben dem Spielfeld.
Von Beginn an zeigte er sein Riesenpotential: Die Aggressivität, mit der er Bälle erobert und sichert, sowie die raumgreifenden Schritte in einem atemberaubenden Tempo auf dem Weg Richtung gegnerischem Strafraum. Bereits zum Ligaauftakt gegen Köln lieferte er eine grandiose Leistung ab, am zweiten Spieltag in Augsburg erzielte er nach einem unwiderstehlichen Lauf über den halben Platz sein erstes Bundesligator.