Einzelkritik: Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 0:1 (0:1)

Das Momentum war auf Seiten der Borussia

von Einzelkritik: Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 0:1 (0:1)

Beifall nach dem Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt in Leverkusen (Foto: TORfabrik.de)

Ein bärenstarker Keeper, ein eiskalter Torjäger, eine willensstarke Mannschaft und das nötige Glück bescherten Borussia Mönchengladbach den Sieg in Leverkusen. Die Leistung der Fohlen in der Einzelkritik.

Yann Sommer: Ein äußerst intensives Spiel für den Schlussmann, der mehrfach gefordert wurde. Die größte Rettungstat erfolgte in der ersten Halbzeit nach dem Havertz-Schuss. Im zweiten Durchgang war der Havertz-Kopfball der schwierigste Ball. Sommer bekam viele Schüsse auf seinen Kasten und stand dabei zumeist goldrichtig. Sehr sicher war er bei der Fangarbeit von hohen Bällen. Zweimal forderten die Leverkusener nach Sommers Eingreifen Elfmeter, wobei es richtig war, dass nicht gepfiffen wurde. Es war Sommers achtes Spiel in dieser Saison ohne Gegentor. Note 1,0.

Michael Lang: Nachdem er zuletzt auf der Bank saß, stand der Schweizer diesmal wieder als Rechtsverteidiger in der Startelf. Zu Beginn bot er einige Räume an, die Bellarabi nutze. Lang rückte oft frühzeitig nach innen, wo er mehrfach per Kopf klärte. Das Kopfballspiel war das große Plus des Schweizers, allerdings legte er einmal unfreiwillig für eine Havertz-Chance auf. Vor der Pause blockte er gut bei einer Gelegenheit der Gastgeber. Das Passspiel von Lang war ordentlich, in der gegnerischen Hälfte war er kaum ein Faktor. Vor allem nach der Pause war er in der Defensive gebunden - erst gegen Bellarabi und nach der Umstellung der Leverkusener gegen Bailey. Note 3,5.

Matthias Ginter: Gab an seinem Geburtstag sein Comeback nach der schweren Gesichtsverletzung. Ganz der Alte war Ginter noch nicht, was sich vor allem bei seinen Ballaktionen zeigte. Ein simples Zuspiel über wenige Meter misslang, was einen Eckball zur Folge hatte, später ›verschenkte‹ er einen Freistoß, den er uninspiriert zu einem Leverkusener spielte. Bei mehreren Pässen fehlte die Präzision, was sich in der Quote von 72% widerspiegelt. Bei der Abwehrarbeit mit der nötigen Präsenz und der einen oder anderen klärenden Aktion. Als es nach der Pause richtig brannte, behielt er gemeinsam mit Elvedi kühlen Kopf. Note 3,5.

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