Vor dem Spiel beim VfL Bochum

»Späte Entscheidungen« vor dem Gastspiel in Bochum

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Nico Elvedi sollte in Bochum wieder zur Verfügung stehen (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Für Borussia Mönchengladbach geht es am Dienstag mit der Partie beim VfL Bochum (Anstoß 20.30 Uhr) weiter. Wer im Ruhrstadion in der Innenverteidigung spielt, wird sich erst spät entscheiden. Klar ist, dass Yann Sommer weiterhin nicht zur Verfügung steht.

Das Warten auf Yann Sommer geht weiter. Zum einen in Bezug auf die erhoffte Vertragsverlängerung, wo es weiterhin nichts zu verkünden gibt. Zum anderen auf die kurzfristige Rückkehr des Schweizers ins Tor der Borussia. Doch Daniel Farke stellte am Montag auf der Pressekonferenz vor der Partie in Bochum klar, dass dies zumindest am Dienstag noch nicht der Fall sein wird. »Da gibt es keine Chance«, so Farke. »Für das Spiel gegen Dortmund am Freitag gibt es eine gewisse Resthoffnung«.

So wird also Tobias Sippel zumindest in Bochum erneut gefordert sein. Immerhin hat der 34-Jährige gegen Stuttgart etwas fürs Selbstvertrauen tun können und sollte mit dem vierten Ligaspiel in Folge nun auch in einen gewissen Rhythmus kommen. Offen ist noch, mit welchen Vorderleuten sich Sippel im Ruhrstadion abstimmen wird. Die Chancen stehen gut, dass Nico Elvedi zurückkehrt. Der Schweizer musste gegen Stuttgart aufgrund eines Infekts passen, aber es geht ihm laut Farke schon deutlich besser.

»Leidenschaftlich sein und physisch dagegenhalten«

Wenn Elvedi die abschließende Trainingseinheit gut verkraftet, »wird er mit uns nach Bochum reisen und zur Verfügung stehen«, sagte Farke. »Wir müssen späte Entscheidungen treffen«, räumte der Coach ein. Das gilt auch hinsichtlich Tony Jantschke, der Elvedi gegen Stuttgart tadellos vertreten hatte, aber kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste. »Es ist keine strukturelle Verletzung, sondern eher eine Belastungsreaktion«, erläuterte Farke. Jantschke dürfte auf die Zähne beißen und als Backup im Kader stehen. Oder eben wieder gefordert sein, wenn Elvedi wider Erwarten doch noch einen Rückfall erleidet.

Darüber hinaus gibt es zumindest keine neuen Personalsorgen. Jonas Hofmann hat seinen Comeback-Einsatz gegen den VfB gut überstanden und aufgrund der überschaubaren Ausfallzeit kaum an Substanz verloren. Der Nationalspieler wird auch in Bochum eine wichtige Rolle spielen. Auch wenn es mit Stindl und Ngoumou denkbare Optionen gibt, sind weitreichende Veränderungen in der Startelf – wie gehabt unter Farke – nicht zu erwarten. Unabhängig vom Personal sind die Vorgaben des Trainers klar: »Wir müssen gut im Ballbesitz sein und so versuchen, die Aggressivität der Bochumer sowie die Emotionalität des Publikums herauszunehmen. Wir müssen leidenschaftlich sein und physisch dagegenhalten. Dann wird es wie immer um eine gute Balance in unserem Spiel gehen.« Die ersten drei Auswärtspunkte sollen beim stimmungsvollen Flutlichtspiel im Ruhrstadion endlich eingefahren werden.

 

von Redaktion TORfabrik.de

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