Vor dem Derby in Müngersdorf

»Sachlich bleiben und einen kühlen Kopf bewahren«

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Adi Hütter - fokussiert auf das Derby (Foto: Norbert Jansen / Fohlenfoto)

Motivieren muss man in Mönchengladbach niemanden vor dem Derby in Müngersdorf (Samstag, 15.30 Uhr), das weiß auch Adi Hütter. Borussias Trainer fordert neben aller Emotionalität, dass seine Mannen kühlen Kopf bewahren. Für das Comeback von Nico Elvedi sieht es gut aus.

Was sich am Dienstag am ersten Trainingstag der Woche angedeutet hatte, nahm im weiteren Verlauf Foren an. Zum einen wird Stefan Lainer am Samstag wohl erstmals nach seinem Fußbruch aus dem Leverkusen-Spiel wieder dem Aufgebot angehören. »Er ist jetzt seit 14 Tagen wieder im Training«, sagte Adi Hütter am Donnerstag bei der Pressekonferenz im Borussia-Park. »Die Chancen sind sehr gut, dass er im Kader steht.«

Zum anderen wird wohl auch Nico Elvedi dabei sein – und das aller Voraussicht nach in der Startelf. »Bei ihm schaut es relativ gut aus«, so Hütter. Der Schweizer hat die Bänderverletzung aus dem Mainz-Spiel überstanden und mischte auch am Donnerstag in der letzten öffentlichen Trainingseinheit munter mit. Sofern Hütter, wovon auszugehen ist, an der erfolgreich erprobten Dreierkette festhält, dürfte Zakaria bei einer Rückkehr von Elvedi wieder neben Manu Koné spielen. Das ist besonders wichtig für die Statik, gerade gegen eine Mannschaft wie Köln.

»Wir haben genügend Stärken, um dieses Spiel zu gewinnen«

»Köln spielt sehr hoch und aggressiv«, so Hütter. »Sie versuchen, in der gegnerischen Hälfte sehr viel Druck aufzubauen«. Daher wäre es von Vorteil, wenn das Duo Zakaria und Koné das Zentrum zusammenhalten könnte. »Wir brauchen Lösungen, wenn wir gepresst werden«, so Hütter. Daher werde es wichtig, »dass wir zweikampfstark auftreten und bis zum Schluss einhundert Prozent fokussiert sind.« Der Trainer sprach auch von »Mentalität und Emotion«, wobei er sich bei der ‚Folklore‘, die das Derby traditionell begleitet, wohltuend zurückhielt.

»Grundsätzlich bin ich als Trainer bei jedem einzelnen Spiel motiviert«, sagte der 51-Jährige. »Dass dieses natürlich eine besondere Bedeutung hat, steht außer Frage. Ich glaube aber nicht, dass wir die Mannschaft zusätzlich anheizen müssen. Wichtig ist, dass man auch sachlich bleibt und kühlen Kopf bewahrt. Wir haben genügend Stärken, um dieses Spiel zu gewinnen.« In seinem ersten Derby als Gladbach-Trainer tritt Adi Hütter derweil in große Fußstapfen: Seine Vorgänger Marco Rose, Dieter Hecking, André Schubert und Lucien Favre gewannen allesamt ihre Derby-Premiere. In diese Reihe sollte sich Hütter möglichst einreihen.

 


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