Nach der Niederlage gegen Inter Mailand

»Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden«

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Am Ende gab es betretene Gesichter bei Borussia (Foto: Ina Fassbender / AFP / Getty Images)

Ein aufreibendes Spiel, Ärger über den Schiedsrichter und mit Lukaku ein Weltklassespieler beim Gegner, der den entscheidenden Unterschied ausmachte. Die Reaktionen nach der Niederlage gegen Inter Mailand.

Christoph Kramer: Nach einer schwierigen Anfangsviertelstunde haben wir es gut gemacht. Wir hatten lange Ballbesitzphasen und haben Inter so mürbe gemacht. Das 1:1 zur Pause war verdient. In der Phase, als wir die Partie eigentlich in den Griff bekommen hatten, haben die Mailänder einen Ballverlust von uns eiskalt bestraft. In der letzten Viertelstunde hat Inter dann tief verteidigt. Wir sind trotzdem noch mit viel Wucht gekommen und haben noch das 3:3 erzielt. Ich finde nicht, dass Embolo stark im Sichtfeld des Torwarts stand. Mit meiner Gladbach-Brille sage ich, es war kein Abseits, aber es ist eine schwierige Situation. Letztlich hat der Treffer nicht gezählt. Das ist dann manchmal so und deswegen haben wir verloren. Am Ende haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden. Über die Niederlage sind wir sehr enttäuscht.

Valentino Lazaro: Inter ist ein Weltklasse-Verein und das hat man heute in einigen Situationen gesehen. Sie haben mit Lukaku einen Stürmer, den wir eigentlich über weite Strecken gut unter Kontrolle hatten. Doch dann er seine Situationen bekommen und macht gleich zwei Tore daraus. Das ist einfach die Klasse, die Inter im Angriff und auch spielerisch hat. Nichtsdestotrotz haben wir heute gut dagegen gehalten und es ist schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wir haben aber noch eine Chance. Auf unsere Leistungen in der Gruppenphase können wir dennoch bisher sehr stolz sein.

Marco Rose: Wir sind sehr enttäuscht, denn wir waren auch diesmal wieder nah dran, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das hätten wir auch verdient gehabt, da wir besser als im Hinspiel in Mailand gespielt haben. Inter hat allerdings gut verteidigt, defensiv wenig zugelassen und vorne in den entscheidenden Momenten seine hohe individuelle Qualität ausgespielt. Zudem sind zwei 50:50-Entscheidungen gegen uns gelaufen. Vor dem 1:2 kann man durchaus ein Foul an Marcus Thuram pfeifen. Und beim vermeintlichen 3:3 von Alassane Plea ist die Abseits-Konstellation meiner Meinung nach nicht so, dass Breel Embolo dem Torwart die Sicht nimmt oder gar behindert. Das alles ist aber jetzt nicht zu ändern. Jetzt müssen wir eben in Madrid das Ding klar machen.

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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