Nach dem Sieg gegen Schachtar Donezk

»Das ist schon beeindruckend« - Die Stimmen zum Spiel

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Nico Elvedi bedankt sich bei Lars Stindl für den Assist (Foto: imago images)

Zufriedene Gesichter auf Seiten von Borussia Mönchengladbach nach dem Sieg gegen Schachtar Donezk. Die Reaktionen von Breel Embolo, Nico Elvedi, Yann Sommer und Max Eberl.

Breel Embolo: Jetzt hat es endlich geklappt mit dem ersten Tor und ich hoffe, dass ich da jetzt die Leichtigkeit gefunden habe. Es ist immer schön zu treffen, aber wichtiger ist natürlich der Sieg.

Wir haben als Mannschaft heute geackert, haben viele Chancen kreiert und das Spiel direkt in die richtige Richtung gelenkt. Wenn wir mal ins Rollen kommen, wissen wir, dass wir auch Torchancen haben werden. Schon am letzten Wochenende hätte ich ein oder zwei Tore machen müssen. Aber ich bin aber froh, dass wir heute als Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt haben und dass ich ein Tor erzielen konnte.

Jetzt haben wir in der Champions League noch zwei Spiele. Mit etwas Glück stehen wir dann weiterhin da vorne. Aber von dem Gedanken ans Achtelfinale allein können wir uns noch nichts kaufen.

Nico Elvedi: Wir können sehr zufrieden sein mit unserer Leistung heute. Wir waren von Beginn an sehr aggressiv. Wir haben Donezk kaum Raum gelassen. Schlussendlich geht das 4:0 absolut in Ordnung. Ich bin aber natürlich auch sehr froh, dass ich heute mein erstes Champions-League-Tor erzielen konnte.

Noch haben wir aber nichts erreicht, wir haben noch zwei Spiele vor uns, die sehr schwer werden. Da wollen wir punkten und im besten Fall auch im Wettbewerb überwintern.

Als Verteidiger spielt man immer gerne zu Null, das ist gut fürs Selbstvertrauen. Darauf können wir aufbauen. Das nehmen wir jetzt mit ins nächste Spiel gegen Schalke. Da wollen wir so auftreten wie heute. Dann habe ich ein gutes Gefühl, dass wir auch am Samstag die drei Punkte holen werden.

Yann Sommer: Wir haben sehr gute Leistungen gezeigt in den zwei Spielen gegen Donezk. Wir haben sie vor schwierige Aufgaben gestellt. Ich hatte heute fast nichts zu tun. Das bedeutet, dass wir defensiv sehr gut standen und offensiv sehr viel Qualität und Kontrolle hatten. Es war schön zu sehen, wie wir heute aufgetreten sind.

Es gelingt einem natürlich nicht in jedem einzelnen Spiel, so effizient zu sein. Es war heute wichtig, dass wir die frühen Tore geschossen haben und wieder richtig gut im Spiel waren. Dann haben wir es auch ruhig weitergespielt.

Die Tabellenführung in der Champions League ist eine schöne Momentaufnahme. Aber jeder weiß, dass wir noch zwei große Spiele vor uns haben. Auf die freuen wir uns sehr. Aber natürlich wollen wir weiterkommen.

Wir haben in dieser Saison schon viele gute Leistungen gezeigt. Das Problem ist, dass wir einfach zu oft Unentschieden spielen. Gerade in den Schlussphasen müssen wir es eigentlich immer so machen wie heute. Wir waren bis zur letzten Minute sehr eng und sehr aggressiv und das war wichtig. Das müssen wir auch weiterhin so auf den Platz bringen, damit wir die Spiele, bei denen wir in Führung sind, auch über die Zeit bringen.

Max Eberl: Wir haben in beiden Spielen gegen Donezk sehr überzeugend gespielt. Wir hatten Spielfreude und haben so viele Tore erzielt, dass da keiner mehr ausgleichen konnte.

Der Teamspirit ist für uns ein wichtiger Faktor. Embolo hat am Wochenende gegen Augsburg zwei Chancen gehabt, die er nicht gemacht hat. Dann kommt von außen natürlich schnell Kritik. Aber die Mannschaft weiß, dass Breel für uns eine wichtige Rolle spielt. Dann belohnt er sich heute mit einem grandiosen Tor. Und die Reaktion der Mannschaft darauf zeigt, dass wir intakt sind und Lust darauf haben, weiterzumachen.

Wir haben jetzt acht Punkte und ein Torverhältnis von 14:4. Das ist schon beeindruckend. Wenn du nächste Woche gegen Inter Mailand einen Punkt holen würdest, dann kann das schon ein großer Schritt sein. Wir haben eine hervorragende Ausgangslage, die wir jetzt verwerten wollen.

Mir macht es schon sehr viel Spaß zu sehen, wie die Mannschaft agiert, mutig ist und nach vorne spielt. Das macht viel Freude.

 


von Nadine Basten

 

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