Nach der Niederlage gegen Inter Mailand

Neuhaus: »Das ist einfach wahnsinnig bitter«

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Florian Neuhaus war bedient (Foto: imago images)

Bei Borussia Mönchengladbach ärgert man sich über die erste Niederlage in der Königsklasse. Zwei Tore gegen Inter reichten nicht zu einem Punkt. Florian Neuhaus war anschließend entsprechend bedient.

Die Anfangsphase im nasskalten Borussia-Park gegen Inter war ausgeglichen, dann ging Inter in Führung und die Richtung des Spiels schien vorgezeichnet. Doch die Borussen meldeten sich zurück. »Nach dem Rückstand haben wir uns gut ins Spiel reingekämpft«, erklärte Florian Neuhaus. »Inter hat sich zurückgezogen, so dass wir mehr und mehr die Kontrolle bekommen haben«. Die Belohnung - Alassane Plea markierte mit dem Pausenpfiff den Ausgleich. »Das war verdient«, bemerkte Neuhaus.

Zur Pause musste Aushilfs-Innenverteidiger Tony Jantschke verletzt raus, Rose brachte Zakaria und Borussia spielte fortan mit einer Dreierkette. »Wir haben umgestellt und wollten unbedingt auf den zweiten Treffer gehen«, erklärte Neuhaus die Marschroute. Das schien aufzugehen, denn Borussia bekam Oberwasser und Inter hatte Probleme gegen die forschen Gladbacher. »In der Phase, in der wir am Drücker waren, ist Inter dann wieder in Führung gegangen«, ärgerte sich Neuhaus.

”Es war sehr schwierig, gegen Inter immer wieder zurückzukommen”

Tatsächlich war das 1:2 durch Lukaku ein Knackpunkt, denn den Gästen gelang kurz darauf die vermeintliche Vorentscheidung - erneut war Lukaku zur Stelle. Doch die Köpfe der Borussen blieben oben, Plea erzielte den schnellen Anschlusstreffer. »Wir haben uns zurückgekämpft und wieder den Ausgleich gemacht«, sagte Neuhaus. Die Freude darüber währte allerdings nur so lange, bis der Schiedsrichter das Tor aberkannte. In einer hektischen Schlussphase blieben die Borussen glücklos - die Italiener schleppten den Vorsprung über die Zeit.

»Es war sehr schwierig, gegen Inter immer wieder zurückzukommen«, so Neuhaus. »Sie standen sehr kompakt und haben die Räume schnell geschlossen. Nichtsdestotrotz haben wir Lücken gefunden. Das ist einfach wahnsinnig bitter, dass wir zwei Tore gemacht haben und es trotzdem nicht gereicht hat.« Jetzt geht es also zum Finalspiel nach Madrid. »Wir haben noch dieses eine Spiel, in dem wir alles klarmachen wollen«.

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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