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Elvedi und Jantschke gegen Donezk fraglich

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Nico Elvedi musste gegen RB zur Pause raus (Foto: Uwe Kraft/Pool/AFP via Getty Images)

Borussia Mönchengladbach muss möglicherweise am Dienstag in der Champions League in Kiew gegen Donezk in der Innenverteidigung improvisieren. Nico Elvedi droht auszufallen und auch Backup Tony Jantschke ist angeschlagen. Beide werden aber mit in die Ukraine fliegen.

Matthias Ginter, Nico Elvedi und Tony Jantschke - das sind die drei etatmäßigen Innenverteidiger im Kader von Borussia Mönchengladbach. Vor dem Abflug nach Kiew zum Champions-League-Spiel gegen Donezk stehen hinter zwei der drei Abwehrspieler Fragezeichen: Nico Elvedi und Tony Jantschke stehen auf der Kippe. Beide plagen sich mit Muskelbeschwerden herum.

Tony Jantschke, Backup von Elvedi und Ginter, meldete sich am Freitag nach dem Abschlusstraining vor der Partie gegen Leipzig mit Muskelproblemen ab und stand beim Heimsieg über RB nicht im Kader. Marco Rose sagte am Montag, dass es bei Jantschke »ganz gut« aussehe. Ob der 30-Jährige rechtzeitig fit wird, bleibt jedoch abzuwarten. Er wird aber genauso wie Nico Elvedi mit in die Ukraine fliegen. »So viele Innenverteidiger haben wir auch nicht mehr«, sagte Rose.

Entscheidung bei Elvedi fällt am Spieltag - Bensebaini wäre mehr als nur eine Notlösung

Nico Elvedi musste am Samstag zur Pause in der Kabine bleiben, weil der »Muskel zugemacht« hat, wie Marco Rose erläuterte. Am Montag wurde der Schweizer im Borussia-Park nochmal behandelt. »Grundsätzlich gibt es Entwarnung, aber er spürt seinen Muskel noch«, so Rose. Erst am Dienstag wird die Entscheidung fallen, ob der 24-Jährige mitwirken kann. Das Risiko, dass sich Elvedi bei einem zu frühen Einsatz eine schwerwiegende Muskelverletzung zuzieht, will man bei Borussia möglichst ausschließen.

Sollte es sowohl für Elvedi als auch für Jantschke nicht reichen, hat Marco Rose spätestens seit Samstag die Gewissheit, dass er mit Ramy Bensebaini einen richtig guten Innenverteidiger in der Hinterhand hat. Der Algerier machte es in der zweiten Halbzeit in dieser Rolle ausgezeichnet. »Es ist nicht seine Königsposition, aber er hat es herausragend gespielt«, lobte Rose den 25-Jährigen. Gut möglich also, dass Bensebaini in Kiew nochmals als Innenverteidiger gefordert ist.

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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