Lars Stindl

Stindl: »Wir sind noch lange nicht am Ende«

von Lars Stindl

Eine bittere Niederlage für Lars Stindl und seine Mannschaft gegen Wolfsburg (Foto: TORfabrik.de)

Die zweite 0:3 Heimniederlage in Folge bringt die Fohlen in eine Ergebniskrise. Dabei läuft es spielerisch nicht schlecht für das Team von Lars Stindl. Der Kapitän versuchte nach der Partie, die passenden Worte für die ernüchternde Niederlage zu finden.

Wie schon im letzten Heimspiel gegen Berlin begannen die Fohlen gegen Wolfsburg mit viel Selbstvertrauen. Der Ball lief gut und man dominierte das Spielgeschehen. Folgerichtig kamen die Fohlen auch immer näher ans Tor der Wölfe. Doch im letzten Drittel fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss und die Führung blieb aus. »Wir haben wieder eine sehr gute erste Halbzeit gespielt«, sagte Lars Stindl anschließend. »In meinen Augen noch besser als im Heimspiel gegen Berlin. Vorne machen wir das Tor nicht und bekommen hinten, mit der ersten Chance des Gegners, das Gegentor. Danach haben wir es besser als zuletzt gespielt, gut verteidigt und Chancen herausgearbeitet. Aber wir haben das Tor nicht erzielt.«

Dabei fiel vor allem eine Sache in der Gladbacher Offensive auf: Immer wurde der besser positionierte Mann gesucht und keiner wagte den direkten Abschluss. Das führte zu komplizierten Aktionen und dem Auslassen von aussichtsreichen Möglichkeiten. »Wir haben es in den entscheidenden Situationen zu umständlich gespielt und hinten es dem Gegner zu einfach gemacht. So verlierst du dieses Spiel.«

»Es ist eine schwierige Phase momentan«

Für viele Kritiker ist die aktuelle Phase ein Zeichen dafür, dass den Fohlen im letzten Drittel der Saison die Luft ausgehen könnte. Kapitän Stindl sieht diese Gefahr nicht gegeben und ist bereit, das Ruder wieder in die richtige Richtung zu drehen. »Es gibt noch viele Spiele zu spielen und wir sind noch lange nicht am Ende. Wenn uns jetzt schon die Puste ausgehen würde, wäre das ein bisschen unglücklich. Es ist eine schwierige Phase momentan, aber nicht von der Leistung her, sondern von den Ergebnissen. Daran müssen wir arbeiten. Trotzdem müssen wir weiter an dem ziehen, was uns in den letzten Wochen und Monaten stark gemacht hat und uns auch wieder belohnen.«

Damit das gelingt, appelliert der Kapitän auch an seine Mitspieler, vor allem an die, die schon einiges an Erfahrung im Fußball haben. »Wir müssen uns mit der Situation auseinandersetzen. Auf dem Platz haben wir viele Leute, die schon lange dabei sind und schon verschiedenste Situationen erlebt haben. Das darf uns jetzt nicht aus der Ruhe bringen.«

 


von Niklas Kirchhofer

 

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