Vestergaard vorgestellt

»Ich muss mich jetzt beweisen«

Created by von Marc Basten
Strahlende Gesichter (Foto: Norbert Jansen / Fohlenfoto)

Strahlende Gesichter (Foto: Norbert Jansen / Fohlenfoto)

Am Freitagnachmittag wurde Borussias Neuzugang Jannik Vestergaard im Borussia-Park vorgestellt. Die wichtigsten Aussagen haben wir zusammengefasst.

Endlich ist der Transfer von Jannik Vestergaard über die Bühne gegangen. Borussia war sich mit dem dänischen Nationalspieler schon eine geraume Zeit einig, nun konnte auch Einigung mit Werder Bremen erzielt werden. Nach der erfolgreichen medizinischen Untersuchung am Freitag unterschrieb der 23-Jährige einen Fünfjahresvertrag und beantwortete anschließend gemeinsam mit Sportdirektor Max Eberl die Fragen der Journalisten bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im Borussia-Park.

Jannik Vestergaard über ...

... die Entscheidung für Borussia ...

»Von der ersten Sekunde hat der Wechsel Sinn gemacht. Es ist ein großer Klub, der sich Ziele setzt und eine junge Mannschaft mit vielen talentierten Spielern. Ich bin der Meinung, dass ich jetzt bereit bin, diesen Schritt machen zu können. Die Entwicklung bei Borussia zeigt, wie gesund der Verein arbeitet. Ich wollte ein Teil davon werden«.

... seine Zeit bei Werder ...

»Ich habe in Bremen anderthalb tolle Jahre gehabt, in denen ich mich nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch entwickelt habe. Ich hatte da Aufgaben und Herausforderungen, die mich reifer gemacht haben. Jetzt passt es für den nächsten Schritt«.

... das, was ihn in Gladbach erwartet ...

»Ich muss mich jetzt beweisen, mich zeigen und hart arbeiten. Ich habe ein gesundes Selbstvertrauen und glaube daran, dass ich dem Verein und der Mannschaft helfen kann. Aber das muss ich natürlich erstmal zeigen, bevor ich etwas sage. Ich will lieber Taten sprechen lassen, als dass ich hier irgendwelche großen Sprüche rauslasse«.

... die Eingewöhnungszeit ...

»Ich werde gucken, dass ich so schnell wie möglich meinen Platz in der Mannschaft finde. Ich bin einer, der seine Meinung sagt. Aber natürlich werde ich erstmal gucken, dass ich mich zurechtfinde und durch Taten den Respekt von meinen Mannschaftskollegen gewinne. Und dann werde ich nach und nach Yannik sein.

... die Rolle von Andreas Christensen bei seinem Wechsel ...

»Es war nicht entscheidend, aber es ist sicherlich ein Bonus, dass er hier ist. Ich freue mich sehr. Er ist nicht nur ein toller Fußballer, sondern auch ein Freund von mir. Wir kennen uns mittlerweile schon einige Jahre. Hoffentlich können wir was Ordentliches zeigen«.

 

Sportdirektor Max Eberl über ...

... die langen Verhandlungen mit Bremen ...

»Es hat länger gedauert, aber das kann ich verstehen. Als Verein verlierst du ungern eine Führungsfigur und die hat Jannik in Bremen verkörpert. Er hat eine herausragende Entwicklung genommen. Wir kriegen einen sehr guten Spieler mit einer guten Persönlichkeit und trotzdem noch Potential.«

... die Qualitäten von Vestergaard ...

»Wir sind zu 100 Prozent überzeugt, dass Jannik sehr gut zu dem passt, was wir hier aufgebaut haben. Nicht nur als Fußballer mit seinen Qualitäten, sondern vor allem mit seiner Persönlichkeit und seinem Erscheinungsbild. Sein Ehrgeiz, dieses Zielgerichtete erfolgreich sein wollen, hat uns in den persönlichen Gesprächen sehr gut gefallen, nachdem wir sportlich schon von ihm überzeugt waren. Wir sind sehr froh, dass der Transfer funktioniert hat.«.

... die hohe Ablösesumme ...

»Das war nur möglich, weil wir sehr viel Geld eingenommen haben. Die Transfersumme ist nicht gering. Er ist zwar nicht der teuerste Däne aller Zeiten, es ist eine geringere Ablöse, aber für unsere Verhältnisse ist es eine stattliche Ablösesumme, die wir aber gerne bezahlen«.

... die Führungsrolle, in die Vestergaard wachsen soll ...

»Es war ein wichtiger Aspekt in dieser Transferperiode, dass wir Führungsqualität finden. Das haben wir mit Jannik und Chris geschafft. Die Jungs müssen sich in der Kabine zurechtfinden, aber da sehe ich keine Probleme. Wir haben eine charakterlich saubere Mannschaft. Ich werde von Jannik nicht erwarten, dass er sofort in der Kabine das Wort führt. Aber es wird sich entwickeln. Der Prozess muss weitergehen«.

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