Der Kader steht

Personalplanungen abgeschlossen

von von Marc Basten
Personalplanungen abgeschlossen (Foto: Sascha Steinbach / Bongarts / Getty Images)

Personalplanungen abgeschlossen (Foto: Sascha Steinbach / Bongarts / Getty Images)

Borussia Mönchengladbach schließt das Transferfenster für diesen Sommer. Der Kader steht und es sind keine weiteren Neuverpflichtungen geplant. Das stellt Sportdirektor Max Eberl klar.

Das Transferfenster ist noch bis Ende August geöffnet, doch Borussia Mönchengladbach macht schon Ende Juni die Schotten dicht. So ist jedenfalls die offizielle Verlautbarung von Sportdirektor Max Eberl. Auf der Pressekonferenz anlässlich der Vertragsverlängerung von Raffael bis 2019 antwortete Eberl auf die Frage, ob er noch einen neuen Spieler holen werde, mit einem deutlichen »Nein«.

Im ›Standpunkt‹ auf der Vereinshomepage wiederholt der Sportdirektor seine Aussage: Mit der Verpflichtung von László Bénes »sind unsere Planungen abgeschlossen. Wir gehen mit 25 Feldspielern und drei Torhütern in die Saison«.

Das Ziel, die Mannschaft zum Trainingsauftakt beisammen zu haben, wurde von Eberl und seinem Team also erreicht. Die Neuzugänge erfüllen vom Profil her die Vorgaben: Tobias Strobl ist vielseitig einsetzbar und ein Ersatz für Håvard Nordtveit, Christoph Kramer wird auf seine Art die Lücke schließen, die Granit Xhaka hinterlassen wird. Jannik Vestergaard ist der Toptransfer für die Innenverteidigung, die durch das Karriereende von Martin Stranzl und der nicht erfolgten Vertragsverlängerung mit Roel Brouwers personell ausgedünnt war.

Eberl und Korell werden nicht in den ›Chill-Modus‹ verfallen

Mit László Bénes und Mamadou Doucouré wurden zudem zwei vielversprechende Talente geholt, die beide direkt bei den Profis trainieren sollen. Zeit wird ihnen eingeräumt, gleichzeitig wird ihnen mit auf den Weg gegeben, jede Gelegenheit zu nutzen um sich aufzudrängen.

Es ist eine runde Sache und wenn man den Kader so durchgeht, wirkt vieles stimmig. Noch mehr neue Spieler zu holen - ohne gleichzeitig welche abzugeben - macht wenig Sinn. Ein aufgeblähtes Aufgebot war noch nie der Weisheit letzter Schluss. Zumindest nicht für einen Verein, der keine endlos sprudelnden externen Geldquellen hat.

Andererseits darf man sich auch sicher sein, dass Max Eberl und Steffen Korell jetzt nicht bis zum Saisonstart abtauchen und in den ›Chill-Modus‹ verfallen. Sie werden den Markt weiterhin ganz genau im Auge behalten. Und wenn sich ganz unplanmäßig doch irgendwo etwas ergibt, was man einfach machen muss, werden sie sicher nicht untätig bleiben. Doch zwingend auf dem Transfermarkt tätig werden, müssen sie nicht. Und das ist zum Beginn der Vorbereitung ein starkes Signal.

Copyright © 2018 TORfabrik.de [Marc Basten] Nachdruck und Weiterverbreitung,
auch auszugsweise, nur mit Genehmigung.

TORfabrik.de ist ein offiziell eingetragenes Magazin bei der
Deutschen Nationalbibliothek (ISSN 1610 - 4919)
Herausgegeben von Marc Basten, Altenkleusheimer Str. 12, 57462 Olpe

Unterstützt durch unseren Sponsor & Partner: tops.net GmbH & Co. KG