Reha am Tegernsee

Lars Stindl schuftet für sein Comeback

von Aufbautraining

Lars Stindl arbeitet an seinem Comeback (Foto: Christof Koepsel / Bongarts / Getty Images)

Eigentlich wollte Lars Stindl in diesen Tagen und Wochen bei der Weltmeisterschaft in Russland kicken - oder aber zumindest im Urlaub weilen. Doch stattdessen quält sich Borussias Kapitän in der Reha am Tegernsee.

Für die Sommerplanung von Lars Stindl gab es bis zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison bei Schalke 04 nur zwei Optionen: Entweder mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland spielen, oder aber bei einer Nichtnominierung durch den Bundestrainer einen ausgedehnten Familienurlaub verleben. Doch es kam anders.

In Gelsenkirchen zog er sich nach einer äußerst unglücklichen Aktion einen Syndesmosebandriss zu - der Traum von der Weltmeisterschaft platzte von einem Moment auf den anderen. Und auch der 'Trostpreis' des verlängerten Urlaubs fühlte sich nicht wirklich gut an. Schließlich muss alles darauf ausgerichtet sein, möglichst schnell mit der Reha zu beginnen.

Während also die Kollegen von Borussia die letzte Urlaubswoche genießen und die Nationalspieler in Russland auf der großen Fußballbühne auftreten, ackert Lars Stindl still und leise für sein Comeback. Für ihn ist es quasi das vorgezogene Trainingslager am Tegernsee, das die Mannschaft ab dem 22. Juli in Rottach-Egern bezieht. Stindl hält sich im Nachbarort Bad Wiessee im 'Medical Park' auf. Borussias neuer Reha-Partner betreibt dort eine renommierte Reha-Klinik. Vorgesehen ist, dass Stindl bis zum Wochenende dort bleibt und am Sonntag, wenn die Borussia in die Saisonvorbereitung startet, wieder in Gladbach ist.

Natürlich wird er noch nicht mit den Kollegen trainieren können - die Reha wird sich noch einige Wochen hinziehen. Am Dienstag postete Lars Stindl bei Twitter: 'Working on my comeback'. Wie auf dem dazugehörigen Foto zu sehen ist, befindet sich auch Mamadou Doucouré am Tegernsee. Der Franzose kennt sich im 'Medical Park' schon aus, zuletzt war er gemeinsam mit Ibrahima Traoré dort.


von Redaktion TORfabrik

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