Gegneranalyse

Gegneranalyse | Forechecking: VfB Stuttgart

Created by Gegneranalyse

Aufsteiger VfB Stuttgart mit Trainer Pellegrino Matarazzo mischt munter mit (Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images)

Am 16. Spieltag steht für die Fohlen die Reise nach Stuttgart an. Der Aufsteiger hat sich erstaunlich gut in der Liga eingefunden, musste zuletzt jedoch den Blick ein wenig nach unten richten.

Für einen Aufsteiger ist die Punkteausbeute des VfB bisher beachtlich. Die Stuttgarter schlossen die letzte Zweitligasaison als Zweiter ab und bislang hat sich der Sprung ins Oberhaus als nicht zu groß erwiesen. Mit vielen jungen Spielern, ein paar Routiniers und einem Trainerneuling sorgen die Schwaben für einen positiven Eindruck in der Bundesliga.

Platz 10 sowie 21 Punkte nach 15 Spielen sind eine gute Bilanz für einen Aufsteiger. Nach zwei Niederlagen in Folge konnte man am vergangenen Spieltag in Augsburg wieder drei Punkte einfahren. Überhaupt tun sich die Schwaben auf fremden Plätzen deutlich leichter, was in Zeiten der Spiele ohne Fans nicht wirklich erklärbar ist. Fünf Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage bedeuten aktuell die Führung in der Auswärtstabelle. Dagegen läuft es für das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo im ehemaligen Neckarstadion nicht so rund – dort gab es bisher noch keinen Sieg.

Offensive Ausrichtung

Der VfB stellt das jüngste Team der Liga. Die Mannschaft wurde gut zusammengestellt und verfügt auch über erfahrene Spieler. Das Team von Trainer Matarazzo präsentiert sich bisher stark und erstaunlich selbstbewusst. Matarazzo setzt auf Power und Wucht, wovon besonders die Offensive profitiert. Mit bereits 30 erzielten Toren rangieren die Schwaben in dieser Kategorie im oberen Drittel der Tabelle.

Das Team läuft zumeist mit einer defensiven Dreierkette auf. Matarazzo versuchte im Spiel gegen Leipzig die Formation mit Viererkette, um mehr Stabilität zu erhalten. Auch gegen Wolfsburg wurde diese Variante bevorzugt. Beide Spiele verlor man jedoch und in Augsburg griffen die Stuttgarter wieder auf die bewährte Dreierkette zurück. In der Grundformation 3-4-2-1 oder 3-5-2 flach ergibt sich im Spiel oftmals eine Fünferkette. Gerade gegen Gegner mit einer ebenfalls offensiven Ausrichtung greift Matarazzo auf diese Ausrichtung zurück.

Drei kleine Fragezeichen

Den Spielaufbau gestaltet der VfB bevorzugt mit einem langen Ball über das Mittelfeld in die Offensive. Gerade in den letzten Wochen zeigte sich in der Offensive Nicolas Gonzalez als besonders treffsicher. Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ist der 21-jährige Silas Wamangituka. Der Stürmer aus dem Kongo ist mit acht Toren der treffsicherste Schütze seines Teams und zugleich auch ein top Vorlagengeber.

Trainer Matarazzo hat nach dem Sieg in Augsburg nur wenig Gründe, das Personal zu wechseln. Doch unter der Woche mussten drei Akteure des VfB kürzer treten. Hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Waldemar Anton und Defensivakteur Borna Sosa steht ein Fragezeichen. Beide Spieler sind leicht angeschlagen und ein Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig. Defensiv sowie offensiv stehen Matarazzo mehrere Alternativen zur Verfügung. Ebenfalls noch fraglich ist der Einsatz von Tanguy Coulibaly (Knieprobleme).

Neben Routinier Castro und hinter Stürmer Gonzalez ist ein Platz hart umkämpft. Für die Gefahr aus der zweiten Reihe wird entweder Mateo Klimowicz oder Daniel Didavi sorgen.

Voraussichtliche Aufstellung VfB Stuttgart:

Kobel - Mavropanos, Anton, Kempf - Endo, Mangala - Wamangituka, Sosa -Castro, Klimowicz -Gonzalez

 


von Niklas Kirchhofer

 

Copyright © 2021 TORfabrik.de [Marc Basten] Nachdruck und Weiterverbreitung,
auch auszugsweise, nur mit Genehmigung.

TORfabrik.de ist ein offiziell eingetragenes Magazin bei der
Deutschen Nationalbibliothek (ISSN 1610 - 4919)
Herausgegeben von Marc Basten, Altenkleusheimer Str. 12, 57462 Olpe

Unterstützt durch unseren Sponsor & Partner: tops.net GmbH & Co. KG