Gegneranalyse

Gegneranalyse | Forechecking: SC Paderborn

von Gegneranalyse

Ein Typ: Paderborns Trainer Steffen Baumgart.

Englische Woche in der Fußball Bundesliga. Gegner am 16. Spieltag ist der Tabellenletzte SC Paderborn. Das Team von Trainer Steffen Baumgart ist zwar das Schlusslicht der Bundesliga, doch gerade in den letzten Spielen konnten die Paderborner Selbstvertrauen tanken.

Paderborn hat als Aufsteiger bisher viel Mühe in der Bundesliga zu bestehen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt dies deutlich. Die Ostwestfalen konnten zwar zwischenzeitlich die rote Laterne abgeben, doch nach dem Sieg der Kölner über Leverkusen stehen die Paderborner vor dem 16. Spieltag wieder auf Platz 18. Dabei zeigt der Trend beim Team von Trainer Steffen Baumgart eigentlich nach oben.

Aus den letzten fünf Bundesligapartien konnte der SCP fünf Punkte einfahren. Gerade das Remis in Dortmund oder auch der Sieg in Bremen zeigen, dass der Aufsteiger mithalten kann. Am letzten Spieltag konnte man im Aufsteigerduell gegen Union Berlin immerhin einen Punkt sichern. Somit kommt der SC Paderborn mit ein bisschen Rückenwind in den Borussia-Park.

Konterqualität

33 Gegentore nach 16 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Doch bei einem Kader, bei dem kaum ein Spieler über viel Bundesligaerfahrung verfügt, ist dies nicht sehr verwunderlich. Viel erstaunlicher ist da die Tatsache, dass die spielerische Leistung in vielen Partien stimmte, die Tor- bzw. Punkteausbeute im krassen Missverhältnis dazu steht. Doch Paderborn verfügt eben auch über Qualitäten.

Gerade im Umschaltspiel hat der SCP seine Stärken. Durch viel Tempo auf der Außenbahn und einen Stürmer, der nun schon fünf Treffer auf dem Konto hat: Streli Mamba. Der 25-jährige Angreifer spielt seit Sommer in Paderborn, überzeugt von Beginn an und hat schon den einen oder anderen etablierten Bundesligaspieler mit seinem Tempo ziemlich alt aussehen lassen. Der Dortmunder Julian Weigl wurde beim wilden 3:3 der Paderborner im Westfalenstadion gleich mehrfach böse überlaufen. Für Gladbach ist also eine funktionierende Konterabsicherung oberstes Gebot.

Klassisches 4-4-2

Baumeister der Paderborner ist Trainer Steffen Baumgart. Dieser sehr authentische Typ ohne jegliche Allüren absolvierte zusammen mit Marco Rose den Trainerlehrgang. Groß überraschen wird Baumgart den Kollegen wohl nicht, denn meistens schickt er sein Team in einem klassischen 4-4-2 mit Doppelsechs auf den Platz. Offensiv ausgelegt kann dies auch schon mal zu einem 4-2-3-1 werden.

Auf Seiten der Paderborner verfügen mit Marlon Ritter und Sven Michel zwei Spieler über eine Vergangenheit bei den Fohlen. Ritter fehlt jedoch nach Leistenproblemen aufgrund von Trainingsrückstand. Sven Michel war noch in den letzten beiden Spielzeiten der absolute Torgarant im Spiel der Paderborner. Doch in der aktuellen Saison kommt Michel oft von der Bank. Im Spiel bei seinem ehemaligen Arbeitgeber könnte der Angreifer jedoch das Vertrauen von Beginn an bekommen.

Voraussichtliche Aufstellung SC Paderborn:

Zingerle - Jans, Kilian, Schonlau, Collins - Vasiliadis, Gjasula - Pröger, Antwi-Adjei - Mamba, Michel

 


von Niklas Kirchhofer

 

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