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Gegneranalyse | Forechecking: FC St. Pauli

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Alexander Blessin (Foto: Norbert Jansen - Fohlenfoto)

Borussia Mönchengladbach empfängt am 26. Spieltag den FC St. Pauli im Borussia-Park. Die Hamburger bewegen sich weiterhin im unteren Tabellenbereich, haben ihre Situation in den vergangenen Wochen jedoch stabilisiert und treten defensiv gefestigter auf als noch zu Beginn der Rückrunde.

St. Pauli hat zuletzt mehrere wichtige Punkte gesammelt und sich damit im Abstiegskampf stabilisiert. Am vergangenen Spieltag erkämpfte sich die Mannschaft beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt einen weiteren Punkt. Aus Gladbacher Sicht gab es in dieser Saison bereits zwei Duelle mit den Kiezkickern: das klare 4:0-Auswärtsspiel am Millerntor in der Bundesliga sowie die 1:2-Niederlage im DFB-Pokal im Borussia Park.

Klarer Plan mit hoher Intensität

Unter Trainer Alexander Blessin agiert St. Pauli meist aus einer 3-4-2-1 Grundordnung. Die Dreierkette bildet dabei das stabile Fundament, davor sorgt ein laufstarkes Mittelfeldzentrum für enge Abstände zwischen den Linien. Über die Wingbacks wird Breite erzeugt, während die beiden offensiven Halbpositionen immer wieder in die Halbräume einrücken und die Verbindung zur Spitze herstellen. Der Spielaufbau ist insgesamt auf klare und direkte Abläufe angelegt.

Gegen den Ball arbeitet St. Pauli mit hohem Aufwand und klaren Pressingmomenten. Häufig versucht die Mannschaft, den Gegner auf die Flügel zu lenken und dort Zugriff zu bekommen. Nach Ballgewinnen wird schnell umgeschaltet, meist über vertikale Pässe oder zweite Bälle. Die Offensive lebt stark von Laufwegen und Dynamik. Gleichzeitig bleibt die Chancenproduktion insgesamt begrenzt, weshalb viele Spiele der Hamburger lange offen bleiben.

Saliakas und Sands fehlen

Vor dem Spiel in Mönchengladbach muss St. Pauli auf Manos Saliakas und James Sands verzichten. Beide Ausfälle betreffen vor allem die Struktur im Zentrum und auf den Außenpositionen. Gleichzeitig kehren mit David Nemeth, Matti Rasmussen und Andreas Hountondji mehrere Spieler wieder in den erweiterten Kader zurück, wodurch Trainer Blessin wieder etwas mehr Optionen erhält.

Eric Smith bleibt einer der zentralen Führungsspieler im System der Hamburger und kann sowohl in der Dreierkette als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Danel Sinani übernimmt häufig die Rolle zwischen den Linien und verbindet Mittelfeld und Angriff. In der Offensive bringt Andreas Hountondji mit Tempo und Tiefenläufen eine wichtige Komponente ins Spiel, besonders in Umschaltsituationen.

Voraussichtliche Aufstellung FC St. Pauli:

Vasilj – Wahl, Smith, Ritzka – Pyrka, Fujita, Metcalfe, Oppie – Sinani, Pereira Lage – Hountondji

 


von Niklas Kirchhofer

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