Schubert lobt Eberl

»Die Zusammenarbeit ist überragend«

von von Marc Basten
Gemeinsam erfolgreich (Foto: Alex Grimm / Bongarts / Getty Images)

Gemeinsam erfolgreich (Foto: Alex Grimm / Bongarts / Getty Images)

Borussias Trainer André Schubert adelt Max Eberl. Im Interview mit 11Freunde spricht Schubert von einer überragenden Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor.

André Schubert wird in der Öffentlichkeit nach wie vor mit einer gewissen Skepsis begegnet. »Weil Dinge aus der Schublade geholt werden, die vier Jahre zurückliegen«, sagt Schubert in einem Interview der aktuellen Ausgabe des Magazins 11Freunde. Dort schildert der 44-Jährige ausführlich, wie er sich seit seiner Zeit bei St. Pauli verändert hat.

»Ich musste einstecken und hatte es auch nicht anders verdient«, sagt Schubert selbstkritisch. »Das hat zu einem Break geführt und mich extrem lang beschäftigt«.

Neben seiner persönlichen Entwicklung (»Ich musste lernen, Dinge optimal und nicht maximal zu machen«) spricht Schubert natürlich auch über die jüngere Vergangenheit in Mönchengladbach. Die Veränderung in der Grundausrichtung mit Dreierkette erklärt Schubert so: »Wir sind manchmal in einen offenen Schlagabtausch nicht deshalb geraten, weil wir es wollten, sondern weil wir es defensiv nicht optimal gemacht hatten. Denn eigentlich wollen wir totale Kontrolle im Spiel«.

»Kein Trainer in der Bundesliga kann sich einen besseren Sportdirektor wünschen«

»Mit unserer Viererkette hatten wir bei Ballverlust ein Problem: Wenn die beiden Innenverteidiger sich breit aufgestellt haben, die Außenverteidiger hochschoben und ein Sechser im Aufbau geholfen hat, waren wir bei Ballverlust nicht immer schnell genug kompakt«, so Schubert. »Dadurch hatten wir kein gutes Gegenpressing, haben Konter zugelassen und standen hinten nur zu dritt oder manchmal gar zu zweit. Mit drei Verteidigern plus einem Sechser im Aufbau konnten wir das Gegenpressing deutlich besser organisieren. So haben wir weniger gegnerische Torchancen zugelassen«.

Warum es trotz des sportlichen Erfolges ständig Spekulationen um seinen Verbleib in Gladbach gab, kann sich Schubert auch nicht erklären. »Das war außen vielleicht so, intern habe ich das nie gespürt«. Im Gegenteil, Schubert spricht Max Eberl sogar ein Riesenkompliment aus: »Die Zusammenarbeit mit Max Eberl ist überragend, kein Trainer in der Bundesliga kann sich einen besseren Sportdirektor als ihn wünschen«.

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