Knapp eine Woche war Robin Hack wieder im Mannschaftstraining, und es gab die Hoffnung, dass seine Leidensgeschichte ein Ende finden würde und er in den entscheidenden Wochen wieder eine Alternative für das lahmende Offensivspiel der Borussia sein könnte. Doch daraus wird nichts. Wie Borussia heute bestätigte, hat sich Hack am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen und fällt damit auf unbestimmte Zeit aus.
Eine solche Verletzung ist nicht innerhalb weniger Tage auskuriert, und angesichts der Vorgeschichte mit den vielen kleineren und größeren körperlichen Problemen, die Hack immer wieder ausbremsten, wird man realistisch kaum noch damit rechnen können, dass er in dieser Saison eine Rolle spielen wird.
Gleiches gilt bekanntlich auch für Nathan Ngoumou, der nach seinem Achillessehnenriss vor einem Jahr zwar am Dienstag nach langer Pause einen kleinen Teil des Mannschaftstrainings mitmachen konnte, aber noch erhebliche Zeit benötigen wird, um Spielfitness zu erreichen. Auch der Franzose hatte im Spätherbst einen Rückschlag erlitten, sodass mittlerweile alle Rekonvaleszenten – Ngoumou, Hack und Kleindienst – deutlich länger ausfallen, als es selbst die vorsichtigen Prognosen vermuten ließen.
Am Dienstag, zum Auftakt der kurzen Trainingswoche vor dem Spiel am Freitagabend in München, musste Polanski weiterhin auf Kota Takai verzichten, der vor dem Union-Spiel kurzfristig wegen einer Zerrung passen musste. Ob es für den Japaner zu einer Kadernominierung reichen wird, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden.
von Redaktion TORfabrik.de

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