Testphase bis Ende Oktober

Wahrscheinlich mit 8500 Zuschauern gegen Union

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Der Borussia-Park wird wohl bald etwas voller werden als zuletzt (Foto: TORfabrik.de)

Die Politik hat grünes Licht gegeben für einen bundesweiten sechswöchigen Testbetrieb mit einer Stadionauslastung von 20 Prozent. Borussia könnte gegen Union vor rund 8500 Fans spielen - natürlich unter Corona-Auflagen.

Am Dienstag haben sich nach Medienberichten die Bundesländer in einer Videoschalte auf einen sechswöchigen Testlauf geeinigt. Wenn ein akzeptables Konzept vorgelegt wird, können die Stadien landesweit bis Ende Oktober mit 20 Prozent der bisherigen (Sitzplatz-)Kapazität gefüllt werden.

Für den Borussia-Park heißt dies, dass ausgehend von der zuletzt in der Europa-League gemeldeten Auslastung von 46.291 Sitzplätzen rund 8500 Zuschauer das erste Heimspiel gegen Union Berlin am 26. September (Anstoß 15.30 Uhr) besuchen können. Ende Oktober soll dann eine Neubewertung der Lage erfolgen. Für Borussia stehen in diesem Zeitrahmen neben der Partie gegen Union noch die Heimspiele gegen Wolfsburg (17.10.) und Leipzig (31.10.) auf dem Plan.

Borussia wird sich kurzfristig zum Ablauf äußern

Wie das Prozedere in Gladbach ablaufen wird, wer Karten bekommen kann und welche Auflagen die Besucher im Detail erfüllen müssen, steht noch nicht fest. Borussia ist insoweit nicht so unter Zugzwang, da der Ligaauftakt in Dortmund stattfindet und sich die Planungen auf das Union-Match richten. Spätestens Ende der Woche will man bekanntgeben, wie das Verfahren aussehen wird. Diverse Konzepte liegen fertig in der Schublade, wie Sportdirektor Max Eberl zuletzt erklärte.

Damit wäre ein erster kleiner Schritt in Richtung Normalität gemacht, wobei es bis dahin natürlich noch ein sehr langer Weg ist. »Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart«, wird Bayerns Ministerpräsident Söder in einer Agenturmeldung zitiert. Und klar ist auch, dass es zwar jetzt eine einheitliche Regelung gibt, aber stets das aktuelle regionale Pandemiegeschehen berücksichtigt werden muss. Heißt, dass die örtlichen Gesundheitsämter nach wie vor die Hoheit über die Entscheidung haben. Liegt die sogenannte ›Sieben-Tages-Inzidenz‹ pro 100.000 Einwohner in Mönchengladbach größer gleich 35 und ist der ›Hotspot‹ nicht klar einzugrenzen, werden auch keine Zuschauer zugelassen.

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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