Der SCR Altach ist das Ziel

Julio Villalba spielt in der Rückrunde in Österreich

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Julio Villalba probiert es für ein halbes Jahr in Altach (Foto: TORfabrik.de)

Nach Andreas Poulsen verleiht Borussia Mönchengladbach wie angekündigt auch Julio Villalba für ein halbes Jahr nach Österreich. Der Paraguayer heuert beim SCR Altach an.

Wie in den letzten Tagen bereits angekündigt wurde, verlässt nach Andreas Poulsen (Austria Wien) auch Julio Villalba die Fohlenelf auf Leihbasis in Richtung Österreich. Villalba kam 2017 aus Paraguay zur Borussia. Zwar deutete der junge Angreifer sein Talent im Training an, doch der Durchbruch bei den Profis blieb ihm in den zweieinhalb Jahren verwehrt.

Lediglich ein Kurzeinsatz in der Bundesliga (September 2017) ist in seiner Vita verzeichnet. Dass es Villalba nicht bislang nicht zu mehr Spielen für die Fohlenelf gebracht hat, liegt auch an diversen Verletzungen, die ihn teilweise mehrere Monate auf Eis legten.

Knackpunkt: Keine Spielberechtigung in der Regionalliga

Erschwerend kommt hinzu, dass er als Südamerikaner für Borussias U23 in der Regionalliga nicht spielberechtigt ist. So konnte Villalba nur trainieren und bei den wenigen Testspielen der Profis etwas Praxis sammeln. Das ist deutlich zu wenig für den mittlerweile 21-Jährigen, weshalb nun ein Ausleihgeschäft forciert wurde.

»Julio ist ein großes Talent«, sagt Borussias Sportdirektor Max Eberl unter Verweis auf die nicht einfachen Rahmenbedingungen für den Paraguayer. »Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ihn für ein halbes Jahr nach Österreich auszuleihen, wo er auf hohem Niveau Spielpraxis erhalten wird.«

Altach freut sich über einen »hochmotivierten jungen Angreifer«

Beim SCR Altach erhofft man sich einiges von Villalba. Christian Möckel, Sportdirektor des SCR, erklärte: »Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, die vakante Position im Angriffszentrum so schnell nach zu besetzen. Julio ist vor zweieinhalb Jahren aus seiner Heimat nach Gladbach gewechselt, hat dann aber aufgrund der großen Konkurrenz wenig Spielpraxis erhalten. Wir bekommen deshalb einen hochmotivierten jungen Angreifer, der beim SCRA die Möglichkeit sieht, im europäischen Fußball Fuß zu fassen, so dass alle Seiten von dieser Leihe profitieren.«

 


von Redaktion TORfabrik

 

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