Reaktionen nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart

»Das 1:1 ist mir eine Spur zu wenig«

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Ein intensiver Fight im Borussia-Park (Foto: Frederic Scheidemann / Getty-Images)

Borussia Mönchengladbach kam im Topspiel gegen den VfB Stuttgart nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Die Protagonisten waren anschließend zwar ein wenig enttäuscht, aber nicht gänzlich niedergeschlagen. Die Reaktionen waren entsprechend.

Es war das erwartet komplizierte Spiel im Borussia-Park gegen einen eckigen und kantigen Gegner, dem zudem das frühe Führungstor sichtlich in die Karten spielte. »Wenn man einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen muss, ist es immer schwierig«, sagte Adi Hütter anschließend. »Aber die Mannschaft hat bis zur Pause alles getan, um den Ausgleich zu erzwingen. Wir haben Stuttgart in der ersten Halbzeit richtig gut eingeschnürt.« Jonas Hofmann markierte folgerichtig vor dem Pausenpfiff den verdienten Ausgleich.

Nach einem eigentlich guten Start in den zweiten Durchgang wurde es für die Borussen sichtlich schwieriger. »Wir hatten viel Personal in der box, haben immer wieder zweite Bälle gewonnen und hatten Chancen«, sagte Lars Stindl. »Wir haben es in dieser guten Phase leider verpasst, mehr aus unserer Überlegenheit zu machen. Hinten heraus war es dann nicht mehr so klar, weil uns auch ein wenig die Kräfte ausgegangen sind.«

»Du hattest einen Gegner, der ohne Fehler verteidigt hat«

»Wir hatten eine Phase, wo wir im Umschaltspiel zu schlampig gespielt haben«, monierte Hütter. »Aber wenn man die Torchancen nimmt, hätten wir den Sieg verdient gehabt. Das 1:1 ist mir deshalb eine Spur zu wenig«. Ähnlich sah es Max Eberl. »Ich persönlich finde, dass das Resultat nicht das Spiel wiedergibt«. Auch der Sportdirektor wollte der Mannschaft keinen wirklichen Vorwurf machen. »Wir waren aktiv, hatten aber nicht den ganz klaren Abschluss. Und du hattest einen Gegner, der ohne Fehler verteidigt hat«. »Sie haben das gut wegverteidigt«, bestätigte Adi Hütter.

»Die Stuttgarter waren sehr unangenehm und haben uns permanent im Spielaufbau unter Druck gesetzt«, meinte Yann Sommer. »Dennoch hatten wir viele Druckphasen vor dem gegnerischen Tor, aber es hat der letzte gute Pass oder das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Auf der anderen Seite sind die wenigen Schüsse des Gegners immer ein gutes Zeichen. Dass wir zwei Champions-League-Teilnehmer schlagen, bedeutet nicht, dass wir danach einfach durchmarschieren. Man hat einmal mehr gesehen, wie ausgeglichen die Bundesliga ist«.

 


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