Max Eberl

Eberl: »Marco Rose ist die Schlüsselfigur«

von Max Eberl

Marco Rose - die Schlüsselfigur der Gladbacher Evolution (Foto: Poolfotos/Fohlenfoto/Norbert Jansen)

»Immer positiv, immer mutig, immer nach vorne« - Borussias Sportdirektor Max Eberl lobt die Einstellung, die Trainer Marco Rose verkörpert. Für Eberl ist Rose die Schlüsselfigur der erfolgreichen Saison.

65 Punkte hat Borussia Mönchengladbach in der abgelaufenen Saison geholt - so viele wie noch nie ein Tabellenvierter in der Bundesliga. Dass Sportdirektor Max Eberl die Qualifikation für die Champions League einem Titel gleichsetzt, hat er zuletzt öfter betont. Im Interview mit dem ‘Kicker’ (Ausgabe vom 06. Juli) sagt er: »Für einen Verein mit unseren Möglichkeiten ist das ein herausragender, außergewöhnlicher Erfolg - eben wie eine Meisterschaft.«

Dabei stellt Eberl besonders die Tatsache in den Vordergrund, dass die Mannschaft nach diversen Rückschlägen immer wieder aufgestanden ist. »Unter diesem Motto steht für mich die Saison«, sagt Eberl und hebt die Rolle von Marco Rose hervor, »der diese Einstellung verkörpert und vorlebt: immer positiv, immer mutig, immer nach vorne«. Der neue Trainer sei bei der »Evolution«, die in Gladbach angestoßen worden sei, »die Schlüsselfigur«.

«Das ist doch gerade die Kunst bei einem Trainer, dass er seine Vorstellung auch rüberbringen kann«

Eberl lobt Rose für die »unglaubliche Qualität, seine Idee des Fußballs an die Spieler weiterzugeben«. Rose schaffe es, die Spieler mit seiner gewinnbringenden Art mitzunehmen. »Das ist doch gerade die Kunst bei einem Trainer, dass er seine Vorstellung auch rüberbringen kann«, so Eberl gegenüber dem ‘Kicker’. »Er passt zu hundert Prozent zu uns, als Trainer und als Mensch.«

Dass Rose mit seiner guten Arbeit auch ein Kandidat für die ganz großen Klubs geworden ist, dürfte niemanden überraschen. Auch Eberl nicht. »Marco Rose ist ein Top-Trainer. Das macht ihn natürlich auch für andere Vereine interessant - und ich meine damit die Top-Vereine. Leider, wenn man es aus unserer Sicht betrachtet«. Aber Eberl sieht aktuell keinen Grund, sich darüber Sorgen zu machen. »Ich kann mit solchen Begehrlichkeiten sehr gut umgehen, wünsche mir aber, dass Marco lange bei uns in Gladbach ist.«

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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