Sieg in der Nations League

Ginter trifft beim Sieg der DFB-Elf in der Ukraine

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Matthias Ginter trifft für Deutschland in der Ukraine (Foto: imago images / Schüler)

Matthias Ginter ebnete der deutschen Nationalmannschaft mit seinem Treffer den Weg zum ersten Sieg in der Nations League. Der Abwehrchef von Borussia Mönchengladbach markierte beim 2:1-Sieg in Kiew den 1:0-Führungstreffer.

Beim Freundschaftskick gegen die Türkei unter der Woche traf Florian Neuhaus für die DFB-Elf, am Samstagabend erzielte mit Matthias Ginter der nächste Profi von Borussia Mönchengladbach einen Treffer für das Team von Bundestrainer Jogi Löw. Borussias Abwehrchef stand in Kiew in der Startelf und spielte 90 Minuten durch, während die beiden Gladbacher Debütanten vom Mittwoch, Florian Neuhaus und Jonas Hofmann, sich die Partie von der Bank aus anschauen mussten.

Ginter spielte rechts in der Dreierkette und hatte aufgrund eines tief stehenden Gegners viel Zeit und Gelegenheit, sich auf dem Weg nach vorne einzuschalten. Die Elf der Ukraine, die durch Verletzungen und Corona-Fälle ersatzgeschwächt antrat, überließ den Deutschen die Spielgestaltung (Ballbesitz 73% für Deutschland) und es wurde die erwartet zähe Begegnung.

Ginter trifft aus kurzer Distanz zur Führung für Deutschland

Daran änderte auch der Führungstreffer nach zwanzig Minuten nichts. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Rüdiger den Ball scharf in die Mitte, wo Gnabry verpasste, doch Ginter war wachsam und schob das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie. Es war der zweite Treffer des Borussen im Trikot der DFB-Elf.

An der Statik des Spiels änderte sich in der Folgezeit nicht viel, wobei Ginter nicht ganz ohne Probleme durchkam. Ein Stellungsfehler hätte böse enden können, genauso wie ein gefährlicher Ballverlust. Letztere waren aber nicht allein Ginters Ding, sondern auch die Kollegen leisteten sich reihenweise Unkonzentriertheiten. »Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit viele einfache Ballverluste, einfache Fehler«, räumte Ginter nach dem Spiel ein. »Das kommt in der deutschen Nationalmannschaft selten vor.«

Am Ende musste wieder gezittert werden - Dienstag gegen die Schweiz

Als Leon Goretzka vier Minuten nach Wiederanpfiff im Anschluss an einen kapitalen Bock des ukrainischen Keepers für das 2:0 sorgte, schien das Spiel gelaufen. Doch ungeachtet des eigentlich idealen Spielfilms schaffte es Löw-Truppe erneut nicht, die Partie souverän abzuwickeln. Süle ließ sich zu einem unnötigen Einsteigen hinreißen und verursachte einen Foulelfmeter, der zum Anschlusstreffer für die Ukraine führte (77.). Die DFB-Auswahl musste eine Viertelstunde um den knappen Erfolg bangen, brachte diesen aber letztlich mit zitternden Knien über die Zeit. Immerhin insoweit eine Steigerung, nachdem zuletzt immer mal wieder Siege in den Schlussminuten aus der Hand gegeben wurden.

Am Dienstag steht der vierte Spieltag der Nations League an - die DFB-Elf trifft auf die Schweiz, die am Abend mit Yann Sommer und Nico Elvedi in der Startelf gegen Spanien mit 0:1 verlor. Löw kündigte nach dem Spiel in der Ukraine an, dass er nicht plant, seine Startformation gegen die Eidgenossen großartig zu verändern. Matthias Ginter dürfte also gesetzt sein, Florian Neuhaus und Jonas Hofmann werden auf ihre Chance warten müssen.

 


von Redaktion TORfabrik.de

 

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