Lars Stindl

Lars Stindl: »Ich genieße den Moment«

von Lars Stindl

Erleichterung nach dem Treffer von Lars Stindl zum 3:1 in Düsseldorf.

Lars Stindl zeigte mit seinen zwei Treffern in Düsseldorf, dass er immer noch ein wichtiger Faktor für Borussia Mönchengladbach ist. Seine Saisontreffer zwei und drei sorgten beim Kapitän für Erleichterung.

So richtig auf Touren ist Lars Stindl nach seiner langen Verletzungspause in dieser Saison noch nicht gekommen. In Düsseldorf stand er zum zweiten Mal in der Rückrunde in der Startelf, nachdem er vor zwei Wochen in Leipzig 90 Minuten auf der Bank verbracht hatte. Mit seinem Doppelpack hielt Stindl sein Team auf Kurs und hinterließ eine wichtige Duftmarke in eigener Sache.

»Ich freue mich über den Sieg und meine Tore und genieße den Moment«, sagte Stindl nach seinen Saisontoren zwei und drei, mit denen er den Weg zum ersten Auswärtssieg im neuen Jahr ebnete. Beim ersten Treffer profitierte er von der ausgezeichneten Vorarbeit von Neuhaus und Thuram, als er den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Beim vorentscheidenden 3:1 war es Zakaria, der sich durchsetzte und auflegte - Stindl traf in bester Mittelstürmermanier. »Es tat gut, das Spiel nach der nicht einfachen ersten Halbzeit nach hintenraus so klar zu gewinnen«, sagte Stindl. »So verkehrt war es im ersten Durchgang nicht, aber gegen den Ball hatten wir wenig Zugriff«.

»Es sind immer Kleinigkeiten und Details, die sich da ändern«

»Nach dem 1:1 haben wir es nicht gut gemacht und Düsseldorf zu viel Platz gelassen. In der Halbzeit haben wir umgestellt und hatten danach direkt einen besseren Zugriff.« Die Partie nahm ihren Lauf und dank der zwei Stindl-Tore wurde es eine klare Sache. »Über die Dauer des Spiels haben wir verdient gewonnen.«

Der Schlüssel zum Erfolg, so sahen es alle Beteiligten, war die Systemumstellung zur Pause. Doch was ist nun ›das‹ richtige System für die Fohlen? »Wir hatten ja schon in den unterschiedlichsten Systemen Erfolg in diesem Jahr«, erklärte Stindl. »Es sind immer Kleinigkeiten und Details, die sich da ändern. Und es kommt natürlich auch auf den Gegner an.«

»Wir konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können«

Die Fortuna spielte durchaus mutig und nicht wie ein Team, das tief im Tabellenkeller festhängt. »Man muss beachten, dass sie es schon in den letzten Wochen gut gemacht haben«, so Stindl. »Sie sind nicht nur über die Emotionen gekommen, sondern waren auch spielerisch stark. In der zweiten Halbzeit hatten wir sie aber sehr gut im Griff und hätten die weiteren Tore auch schon viel früher machen können.«

Die Fohlen bleiben mit dem Auswärtssieg im Titelrennen. »Ich glaube, wir können das alles ganz gut einordnen«, relativierte Stindl. »Wir konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können. Und das sind die einzelnen Fußballspiele, von denen wir möglichst viele gewinnen wollen.«

 


von Redaktion TORfabrik

 

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