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Forechecking: Eintracht Frankfurt

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Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter im Dialog mit Luka Jovic and Sebastien Haller (Foto: Alex Grimm / Bongarts / Getty Images)

Am fünften Spieltag kommt mit Eintracht Frankfurt eine Mannschaft in den Borussia-Park, gegen die die Fohlen in den letzten Spielen nicht viel holen konnten. Mit der Spielweise der Eintracht hatte Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Jahren einige Probleme. Geprägt wurde die Spielart durch Akteure wie Kevin-Prince Boateng oder natürlich auch Trainer Niko Kovac. Beide verließen die Eintracht vor der Saison. Vielleicht eine Chance für die Fohlenelf, endlich wieder siegreich in diesem Duell zu sein.

Die Frankfurter mussten in der Sommerpause schmerzhafte Abgänge verzeichnen. Neben Kevin Prince Boateng, Marius Wolf oder Omar Mascarell verließ auch Erfolgstrainer Niko Kovac die Eintracht. Nach zwei Jahren wechselte der Trainer zum FC Bayern und hinterlässt sportlich gesehen sicherlich eine große Lücke. Diese muss nun sein Nachfolger Adi Hütter schließen. Hütter führte in der vergangenen Saison die Young Boys Bern zur Meisterschaft in der Schweiz.

Nach vier Spielen liegt der ehemalige Coach von Denis Zakaria mit seinem neuen Klub mit vier Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Man kann sagen, bei der Eintracht aus Frankfurt läuft es noch nicht so, wie in der letzten Spielzeit. Einem Sieg stehen zwei Niederlagen sowie das 1:1-Remis am vergangenen Sonntag gegen RB Leipzig gegenüber.

Hinweise darauf, dass die Hessen noch nach ihrer Struktur suchen, geben sicherlich auch die Formationswechsel von Trainer Hütter. Spielte man in den ersten Partien zumeist in einem 4-2-3-1, so ließ Hütter seine Mannschaft im Heimspiel gegen Leipzig im 3-5-2 agieren. In der letzten Saison liefen die Frankfurter meistens in dieser Grundformation auf und hatten damit Erfolg. Gegen RB reichte es zwar nicht zum Sieg, doch gerade in der ersten Hälfte zeigten die Frankfurter viele positive Argumente, die für dieses System sprechen.

Das 3-5-2 ist vor allem in der Defensive eine sehr flexible Formation. Je nach Situation wird daraus ein 5-3-2. Dies hat zur Folge, dass durch das Verschieben in eine Fünferkette die Schnittstellen sehr eng sind und somit kaum Optionen bieten für gefährliche Pässe in den Rücken der Abwehr. Aber auch im Mittelfeld sind die Vorteile dieses Systems sichtbar. Durch die Überzahl in diesem Bereich haben die meisten Mannschaften eine große Kompaktheit und behalten so die Oberhand.

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