Schweizer Dauerläufer

Dauerläufer Zakaria: »Ich bin sehr glücklich«

von Schweizer Dauerläufer

Denis Zakaria erlöste die Borussen (Foto: TORfabrik.de)

Momentan geht es Schlag auf Schlag für die Fohlenelf. Liga, Europapokal und nun steht der DFB Pokal an. Bei dieser Vielzahl an Spielen ist zwangsweise klar, dass Trainer Marco Rose rotieren muss. Nicht so auf der Position im zentralen Mittelfeld.

Bei Torhüter Yann Sommer ist nicht verwunderlich, dass der Schweizer alle Spiele in dieser Saison auf dem Platz stand. Dass Denis Zakaria in jedem Spiel auflief und über die volle Distanz ging, ist jedoch nicht selbstverständlich. Doch sowohl seine Leistungen als auch die Tatsache, dass der 22-jährige bisher keinen Leistungsabfall zu beklagen hat, machen Zakaria unverzichtbar für Rose.

Auch wenn sein Trainer nach dem Sieg über Frankfurt anmerkte, dass es vor dem Spiel zur Diskussion stand, dem Schweizer eine wohlverdiente Pause zu gönnen, spielte Zakaria von Beginn an und war am Ende wieder mal einer der Erfolgsgaranten. Zakaria ist über seine Einsatzzeit in diesem Jahr natürlich mehr als zufrieden. »Ich weiß nicht wie viele Minuten ich in dieser Saison gespielt habe, ich weiß nur, dass ich in jedem Spiel auf dem Platz gestanden habe. Ich bin sehr glücklich und will weiter hart arbeiten, um der Mannschaft helfen zu können.«

»Wir haben heute sehr viel richtig gemacht«

Gegen Frankfurt konnte er der Mannschaft zum Sieg verhelfen. In einer Phase, in der das Spiel auf der Kippe stand, sorgte Zakaria mit einem satten Schuss zum 4:2 Endstand. »Es war nicht so schwer, das Tor zu machen«, gab er sich bescheiden. »Lars hat es super vorbereitet«. Doch nicht nur durch das Tor fiel der Schweizer Mittelfeldspieler erneut auf. Zakaria steuert das Spiel vor der Abwehrkette und ist immer da, wenn er gebraucht wird.

»Wir haben heute einfach ein gutes Spiel gemacht und unsere Leistung aus den letzten Partien bestätigt. Jeder sieht, dass es momentan ganz gut bei uns läuft. Wir haben heute sehr viel richtig gemacht, aber auch über die Gegentore in der zweiten Halbzeit müssen wir reden« analysierte Zakaria nach dem Abpfiff.

Zakaria weiter: »Nach der Halbzeit war es eine schwierige Phase. Es ist immer schwer, nach Gegentoren wieder zurück zu kommen. Aber es zeichnet uns im Moment aus, dass wir an uns glauben und weiter versuchen, Tore zu erzielen. Das ist uns heute gelungen und wir haben verdient gewonnen.« Der Sieg ließ Dauerläufer Zakaria die Müdigkeit vergessen. Doch klar ist auch, dass er sich dem Limit nähert, nachdem er zuletzt auch bei der Schweizer Nationalmannschaft ständig durch spielte. Marco Rose warnt: »Wir müssen aufpassen auf den Jungen«.

 


von Niklas Kirchhofer

 

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