Test

2:3 im Testspiel gegen Viktoria Köln

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Foto: Norbert Jansen / Fohlenfoto

Statt des üblichen ‘Spielersatztrainings’ nach einem Bundesligaspiel absolvierte Borussia Mönchengladbach am Samstag nach der Rückkehr aus München ein Testspiel gegen Drittligist Viktoria Köln. Tore von Bénes und Plea reichten nicht - Borussia verlor mit 2:3.

Patrick Herrmann stand am Freitagabend noch auf dem Rasen der Allianz-Arena und feierte anschließend mit seinen Kollegen den überraschenden 2:1-Auswärtssieg der Fohlenelf. Am Samstagnachmittag führte der 30-Jährige auf dem Fohlenplatz im Borussia-Park eine Gladbacher Mannschaft als Kapitän aufs Feld, die sich zu einem Testspiel gegen Viktoria Köln formierte. Dabei kamen neben Herrmann auch Bénes, Plea und Thuram zum Einsatz, die am Vorabend ebenfalls in München noch Kurzeinsätze hatten. Aus dem Kader der Partie bei den Bayern ergänzten zudem Wolf, Müsel, Noß und Sippel die Startelf.

Ein wenig steckte den Gladbachern die Rückreise aus München in der Nacht noch in den Knochen, was auch Christian Peintinger nach der Partie zu Protokoll gab. Der Co-Trainer von Adi Hütter war an diesem Nachmittag der verantwortliche Mann an der Seitenlinie und konnte am Ende konstatieren, dass der Test seinen Zweck erfüllt habe. Man konnte einigen Spielern nach der kurzen Winterpause etwas Spielpraxis verschaffen und das stand im Vordergrund. Dass die Partie letztlich mit 2:3 verloren wurde, spielte nur eine untergeordnete Rolle.

Für die Borussia erzielte Laszlo Bénes bereits nach vier Minuten den sehenswerten Führungstreffer, ehe der Drittligist durch Hong (21. u. 58.) das Spiel drehte. Alassane Plea glich in der 62. Minute zwar aus, doch nach hinten raus sorgte Sontheimer (83.) für den Sieg der Viktoria. Allerdings hatte Peintinger nach 65 Minuten alle Feldspieler komplett durchgewechselt und in den letzten 25 Minuten standen nur noch Nachwuchsspieler auf dem Platz. Von den Profis, die in der ersten Stunde auf dem Feld waren, konnte sich keiner wirklich aufdrängen, was in so einem Rahmen allerdings auch nur schwer möglich ist. Unter dem Strich war es halt doch nur ein ‘Spielersatztraining’ ohne größere Aussagekraft. Aber es hat, wie Peintinger bemerkte, seinen Zweck erfüllt.

Borussia: Sippel - Wentzel, Lieder, Schlosser - Herrmann, Noß, Bénes, Wolf - Müsel, Plea - Thuram

ab Minute 65.: Sippel - Skraback, Christiansen, Moustafa, Italiano – Andreas, Lockl – Beckhoff, Barata, Asallari – Schroers

 


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