Vertragsverlängerung anvisiert

Borussia hofft für den Endspurt auf Raffael

von Vertragsverlängerung anvisiert

Soll bald wieder mitwirken - Raffael (Foto: TORfabrik.de)

In den letzten Jahren war Raffael das Aushängeschild der Offensive von Borussia Mönchengladbach. Aktuell ist der 33-Jährige aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs außer Gefecht gesetzt. Doch Dieter Hecking hofft auf den Brasilianer im Endspurt der Saison.

Es ist ein gutes Zeichen, dass bei Borussia Mönchengladbach in diesen Tagen und Wochen nur am Rande über Raffael geredet wird. Obwohl Borussias erfolgreichster Stürmer der letzten Jahre schon länger mit einem Schlüsselbeinbruch ausfällt, ist die Mannschaft auf Kurs und spielt die beste Saison seit Jahrzehnten. Dass Raffael fehlt, wird zwar mit Bedauern zur Kenntnis genommen, aber scheinbar mühelos kompensiert.

Für viele ist damit bereits das Ende der Ära Raffael in Mönchengladbach eingeläutet. Immerhin ist der Brasilianer mittlerweile 33 Jahre alt und musste in den letzten Jahren auch körperlich seinem fortgeschrittenen (Fußballer-)Alter Tribut zollen. Doch andererseits sind seine Qualitäten unbestritten, wenn er die körperliche Fitness erlangt.

»Wir hoffen alle, dass Raffa uns mit seiner Qualität im Endspurt helfen wird«

An dieser arbeitet Raffael im Moment – sein Comeback rückt näher. »Raffael ist im Lauftraining«, sagt Dieter Hecking. Der Plan sieht vor, dass der Brasilianer noch 14 Tage individuell trainiert. »Dann wird er langsam wieder an die Zweikämpfe herangeführt und geschaut, wie belastbar die Schulter ist.« Hecking will für die letzten Spiele auf den Routinier zurückgreifen. »Wir hoffen alle, dass Raffa uns mit seiner Qualität im Endspurt helfen wird, wenn es vielleicht darum geht, etwas Großes zu erreichen.«

Auch eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus – Raffaels Vertrag läuft am 30. Juni aus – zeichnet sich ab. »Wir können uns gut vorstellen, mit ihm zu verlängern«, sagt Max Eberl. »Raffa hat ja auch schon in der Öffentlichkeit signalisiert, dass er sich das sehr gut vorstellen kann.« Ein paar Gespräche stehen noch an, doch bis Ostern soll Klarheit herrschen.

 


von Marc Basten

 

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