Beim Trainingsauftakt zur dritten Vorbereitungswoche gab Neuzugang Zento Uno sein Debüt im Kreis der Borussia-Mannschaft. An seiner Seite: Atsushi Waki, der frisch installierte Japanisch-Dolmetscher, der künftig fest zum Team-Management unter Leitung von Yannick Langesberg gehört.
Auf dem Trainingsplatz und in Teamsitzungen hat sich Englisch immer mehr als verbindliche Sprache etabliert, in der Trainer Eugen Polanski seine Anweisungen formuliert. Diese Regelung sei nicht von langer Hand geplant gewesen, sondern habe sich im Laufe der Zeit entwickelt, erklärte der Coach am Rande des Trainings. Nach Polanskis Einschätzung bewährt sich dieses Modell bisher.
Lehren aus der Machino-Saison
Dass Uno und sein japanischer Landsmann Shuto Machino nun einen persönlichen Dolmetscher an ihrer Seite haben, ist eine direkte Konsequenz aus der vergangenen Saison. Machino hatte sich damals sichtlich schwergetan, in Gladbach Fuß zu fassen. Rückblickend habe sich Polanski gefragt, ob das Fehlen einer sprachlichen Unterstützung – wie zuvor schon bei Shio Fukuda – ein struktureller Nachteil gewesen sei. Mit Waki habe man nun die richtige Lösung gefunden, so der Trainer.
Zento Uno machte am Dienstag noch nicht das komplette Mannschaftstraining mit, aber schon große Teile. Körperkontakt blieb allerdings die Ausnahme. Uno wird laut Polanski auf jeden Fall mit ins Trainingslager fahren und die Belastung dort weiter steigern. Am Samstag (14 Uhr) bestreitet Borussia bei Hansa Rostock das dritte Testspiel der Vorbereitung. Direkt im Anschluss geht es für eine Woche an den Tegernsee, wo am späten Sonntagnachmittag erstmals trainiert wird. Mit dabei sein werden Joe Scally und Gio Reyna, die am Mittwoch nach Mönchengladbach kommen und nach dem Fitness-Check ins Training einsteigen. In Rottach-Egern wird dann mit Nico Elvedi auch der letzte WM-Fahrer zurückerwartet.
von Redaktion TORfabrik.de
Fotos vom Training in der Bilderstrecke unseres Fotografen Norbert Jansen:

