Sommerpausen-Serie: Teil 3

Jannik Vestergaard: Ein Schritt nach vorne

von Sommerpausen-Serie: Teil 3

Jannik Vestergaard avancierte zum unumstrittenen Stammspieler in Borussias Innenverteidigung (Foto: Simon Hofmann / Bongarts / Getty Images)

Jannik Vestergaard absolvierte eine ausgesprochen stabile Saison und avancierte zum wichtigen ›Achsenspieler‹ bei Borussia Mönchengladbach. Der Däne machte einen Schritt nach vorne.

Seitdem Dieter Hecking in Mönchengladbach das Traineramt übernommen hat, gilt die Regel: Ist Jannik Vestergaard fit, dann spielt er. So war es auch in der abgelaufenen Saison. Lediglich im Pokalspiel in Düsseldorf wurde der Innenverteidiger einmal geschont. Das war die Zeit, als es Hecking tatsächlich noch möglich war, aufgrund des relativ vollzähligen Kaders unter dem Aspekt der Belastungssteuerung aufzustellen.

Nach dem Abgang seines Landsmanns Andreas Christensen musste sich Vestergaard zunächst an seinen neuen Nebenmann Matthias Ginter gewöhnen. Das funktionierte recht ordentlich, kleinere Startschwierigkeiten waren normal. Überhaupt kam Vestergaard zu Saisonbeginn noch nicht so in Tritt. Erst am 8. Spieltag bei seinem Ex-Klub Werder Bremen (2:0) lieferte er die erste wirklich überzeugende Partie ab - nicht nur, weil er an alter Wirkungsstätte seinen ersten Saisontreffer erzielte.

Im nächsten Auswärtsspiel war der 25-Jährige erneut erfolgreich - wieder ging es gegen einen ehemaligen Verein. Beim 3:1 in Hoffenheim, einem der wenigen Highlights der Saison 17/18, sorgte Vestergaard für die Entscheidung. Als er in der Woche drauf beim 1:1 gegen Mainz erneut einnetzte, wähnte man den Dänen auf dem Weg zum Torjäger. Doch leider war dieser dritte Treffer auch der letzte der Saison.

Vestergaard spielt lange Bälle nahezu in Perfektion

Vestergaard traf zwar nicht mehr, jedoch funktionierte die Zusammenarbeit mit Ginter immer besser. Die Rollenverteilung passte und Vestergaard stach neben stabilem Zweikampfverhalten mit seinen langen Pässen im Aufbauspiel hervor. Die lange Zeit in Gladbach verpönten weiten Bälle spielte er mehrfach nahezu in Perfektion.

Im Allgemeinen zeigte Vestergaard im Spielaufbau, dass er trotz seiner Größe über eine gewisse Geschmeidigkeit verfügt, die gepaart mit durchaus vorhandenen technischen Fähigkeiten zu einer hohen Passqualität führte.

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