Profis - Einzelkritiken Saison 2017 / 2018

Einzelkritik: Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 2:1 (1:1)

Eine Nicht-Leistung zum Schluss

von Redaktion TORfabrik

Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Gladbacher Borussen agierten in Hamburg ziemlich kopflos (Foto: Patrik Stollarz / Bongarts / Getty Images)

Die letzte Einzelkritik der Saison nach der Niederlage von Borussia Mönchengladbach in Hamburg lässt nicht viel Raum für gute Bewertungen. Nur Yann Sommer und mit Einschränkungen Josip Drmić wussten zu gefallen.

Yann Sommer: Zweifelsfrei der beste Borusse auf dem Platz. Zwei Abschläge unter Druck in der Anfangsphase landeten im Seitenaus, wobei einer auch aufgrund der mangelhaften Verarbeitung durch Elvedi missglückte. Mit mehreren Glanzparaden verhinderte Sommer einen peinlichen Kantersieg des Absteigers. Mit Superreflexen beim doppelt abgefälschten Schuss von Ito, dem Schuss von Steinmann und als Kostic vollkommen blank im Eck stand. Auch in der Schlussphase beim Konter durch Jatta mit starker Reaktion. Dazu entschärfte der Schweizer einen schwierigen Flatterball, bei den Gegentoren war er machtlos. In einer Situation eilte er aufmerksam aus dem Strafraum, kontrollierte den Ball per Brust und gab ihn per Kopf weiter. Nicht mal von den ersten Böllern ließ er sich beeindrucken. Note 1,0.

Nico Elvedi: Zwei gelungene Tacklings am und im Strafraum und ein Diagonallauf, mit dem Elvedi das Spiel auf links verlagerte - das waren die einzigen positiven Szenen des Rechtsverteidigers. Er war komplett neben der Spur und leistete sich mehrere Fehler bei der Ballannahme. Höhnischen Applaus erntete Elvedi in der Situation, als er einen Ball an der Seitenlinie erreichen wollte, ohne Grund stolperte und letztlich auf den Knien rutschte. Der kleine Ito verwirrte ihn zusehends, so dass die Umstellung auf Dreierkette für Elvedi eine Erlösung war. Auf der linken Seite war er weniger schlecht aufgehoben, zumindest konnte er die krassen Fehler reduzieren. Note 5,0.

Matthias Ginter: Wirkte ausgesprochen träge, auch vom Kopf her. Reagierte zumeist erst dann, wenn es zu spät war und spielte einige haarsträubende Fehlpässe. Ginter wirkte ausgelaugt und irgendwann ließ er sich den Ball von Ito abnehmen, statt andersherum. Man merkte ihm an, dass die Saison für ihn lang war (keine Pflichtspielminute verpasst). Der Kurzurlaub vor der WM ist nötig. Note 5,0.

Jannik Vestergaard: Auch vom Dänen war es ein zähes Spiel, wobei er immerhin noch in den direkten Zweikämpfen seinen Mann stand. Zudem bekam er zweimal ordentlich einen auf die Socken, so dass man kurzzeitig befürchten musste, dass der WM-Traum auf den letzten Metern zerstört wird. Zum Glück ging es für ihn weiter, aber er war nicht der Abwehrboss, sondern wirkte gequält. So wie seine uninspirierten Bälle nach vorne. Note 4,5.

Oscar Wendt: War als Linksverteidiger gegenüber den anderen in der Abwehrkette noch am stabilsten. Rückte nach der Umstellung auf Dreierkette ins linke Mittelfeld, wo er ein paar gute Ansätze zeigte. Allerdings war sein Abschluss mit rechts nach einem Konter unzureichend und bei der Großchance, die Sakai auf der Linie mit dem Ellenbogen zunichtemachte, hätte Wendt zwingend treffen müssen. Leitete mit einem halbgaren Verlagerungsball den Hamburger Siegtreffer ein. Hinter Wendts Aktionen steckte durchaus eine Idee, aber ohne ein gewisses Grundtempo bei allen fehlten letztlich der Spielwitz und der Überraschungseffekt. Note 4,0.

Einzelkritik: Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg

Versöhnlicher Abschluss

von Redaktion TORfabrik

Oscar Wendt - Kapitän der Borussia im letzten Heimspiel der Saison (Foto: Lars Baron / Bongarts / Getty Images)

Trotz Personalproblemen gelang Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg ein versöhnlicher Saisonabschluss vor eigenem Publikum. Grundstein war die geschlossene Teamleistung.

Yann Sommer: Ein überzeugendes Spiel des Keepers. Lenkte den Petersen-Kopfball stark zur Ecke und faustete den anschließenden Eckball gekonnt aus der Gefahrenzone. Rettete mit tollem Reflex nach dem Kopfball von Kleindienst zur Ecke, aus welcher der Anschlusstreffer resultierte, bei dem Sommer keine Abwehrchance hatte. Auch gegen Petersen reagierte er klasse. Darüber hinaus mit gutem Timing beim Rauslaufen und mit ordentlichen Abschlägen. Ab und an tanzte Sommer bei den Spielfortsetzungen gegen heranstürmende Freiburger auf der Rasierklinge, doch er schoss den Ball stets noch gerade rechtzeitig weg. Note 1,5.

Tony Jantschke: Nach längerer Zeit mal wieder in der Anfangself, wartete Jantschke mit einer konzentrierten und kontrollierten Leistung auf. Er hatte defensiv alles im Griff, in einer Szene drängte er Terrazzino an der Seitenlinie gekonnt ab und blieb nah dran. Zunächst zurückhaltend in der Vorwärtsbewegung, im Verlauf der Partie wurde er immer mutiger. Die vorzügliche Flanke zum 3:1 war der Lohn. Note 3,0.

Matthias Ginter: In seiner Kernaufgabe als Innenverteidiger mit einer soliden Vorstellung gegen seinen ehemaligen Klub. Die wichtigen Zweikämpfe entschied Ginter für sich, auch im Kopfballspiel mit gutem Timing. Im Spielaufbau versuchte er sich im Vestergaard-Stil an ein paar weiten Verlagerungsbällen, die jedoch schief gingen. Ein vertikaler Aufbaupass zu Cuisance war sehr risikoreich und ging so gerade noch gut. Hatte eine Kopfballchance nach einer Ecke und köpfte kurz vor dem Pausenpfiff nach einer weiteren Ecke an die Latte. Note 3,0.

Nico Elvedi: Durfte mal wieder auf seiner ursprünglichen Position in der Innenverteidigung ran und fand sich dort ohne Probleme zurecht. Im Aufbauspiel beschränkte er sich auf den sicheren Pass, in den Zweikämpfen am Boden ließ er nichts anbrennen. Probleme hatte der Schweizer im Defensivkopfball, was Kleindienst einmal fast ausgenutzt hätte. Beim Gegentor war Elvedi nicht wach genug und verlor Kleindienst in seinem Rücken aus den Augen. Kurz zuvor hatte er mit einem wuchtigen Kopfball nach Ecke von Hofmann das 2:0 geköpft. Somit traf Elvedi im ersten (Köln) und letzten Heimspiel der Saison. Note 3,5.

Oscar Wendt: Wartete mit einer soliden und unaufgeregten Defensivleistung auf. Vieles unterband Wendt mit gutem Stellungsspiel, sein Stören im Verbund mit Raffael war die Basis des Führungstreffers. Im Spiel nach vorne mit einigen Sprints dabei, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Etwas Glück hatte Wendt zu Beginn, als er den Petersen-Kopfball abfälschte, doch Sommer war auf dem Posten. Im zweiten Durchgang blockte er zwei Freiburger Abschlüsse im Strafraum als letzte Instanz. Note 3,0.

Michael Cuisance: Als offensiver Sechser sehr umtriebig. Vor der Pause hatte Cuisance zwar keine herausragende Aktion, aber Risiko und Ertrag hielten sich die Waage und er übertrieb die Trickserei nicht. Sein direkter Freistoß flog weniger knapp vorbei, als es seine Gestik danach andeutete. Im zweiten Durchgang ergaben sich gegen die aufrückenden Freiburger zunehmend Räume, in denen Cuisance seine Kreativität ausleben konnte. Einige No-Look-Pässe aus der Hüfte waren wirklich sehenswert. Zehn Minuten vor Schluss war er nach schöner Einzelaktion nah an seinem ersten Bundesligator, doch er scheiterte am Freiburger Keeper. Ein Abspiel wäre möglich gewesen, doch es war verständlich, dass Cuisance es selbst versuchte. Einmal übertrieb er es, als er den Ball hinter dem Standbein spielte - zum Gegner. Insgesamt war er spielfreudig, mutig und bis auf die eine Ausnahme nicht übermütig. Note 3,0.

Tobias Strobl: Ein beachtliches Startelfdebüt nach der langen Verletzungspause. Avancierte zum Balance-Bewacher im Mittelfeld und agierte wie ein Führungsspieler, dem man seine Reife ansah. Damit bildete er die treffliche Ergänzung zum forschen Cuisance - Strobl brachte die Männlichkeit ins Mittelfeld. Routiniert und mit viel Ruhe spielte er klare Bälle. Herausragend der Traumpass zum 1:0 auf Hazard. Nach einer Stunde hatte Strobl mit Wadenkrämpfen zu kämpfen, nach 69 Minuten wurde er von Oxford ersetzt. Note 2,5.

Einzelkritik: Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 1:1 (1:1)

Es war mehr drin

von Redaktion TORfabrik

Zakaria, Hazard, Stindl und Raffael - die Protagonisten des Führungstores (Foto: Lars Baron / Bongarts / Getty Images)

Beim 1:1 auf Schalke war für Borussia Mönchengladbach - mal wieder - mehr drin. Doch letztlich mussten die Gladbacher mit dem einen Punkt zufrieden sein, der zudem teuer bezahlt wurde.

Yann Sommer: Blieb ruhig bei Rückpässen, wo er nur wenig Verarbeitungszeit hatte. Einen verlängerten Freistoß hielt er gut, genauso wie den Schuss von Konoplyanka nach der Pause. Beim Elfmeter noch mit den Fingerspitzen dran. Note 2,0.

Nico Elvedi: Ließ sich im ersten Durchgang nach ungünstigem Zuspiel von Stindl den Ball von Konoplyanka abluchsen, was gefährlich wurde. Nach einem Annahmefehler ließ Elvedi den Ball ins Seitenaus rutschen. Vorne mit einer guten Gelegenheit, als sein Linksschuss zur Ecke gelenkt wurde. Hatte die größte Chance in der zweiten Halbzeit, als er kurz vor der Torlinie nicht schnell genug reagierte. Dazu mit der verunglückten Flanke, die an die Latte klatschte. Defensiv mit Problemen gegen Konoplyanka, der zugegebenermaßen ein sehr guter Dribbler ist. Wenn Tempo und Qualität auf ihn zukommen, werden Elvedi die Grenzen aufgezeigt. Note 4,0.

Matthias Ginter: Kritisieren kann man den Nationalspieler nur in der Situation, als er Konoplyanka nicht halten konnte und dieser zum Abschluss kam. Da wirkte Ginter nicht spritzig genug. Ansonsten war er der König der risikolosen Kurzpässe (102 - Passquote 98%) und wartete meist mit sauberen Zweikämpfen auf. Note 3,0.

Jannik Vestergaard: Spielte zwei, drei lange Bälle zum Gegner, die nicht unbedingt sein mussten, aber auch keinen Schaden verursachten. Ein kurzer Aufbaufehlpass nach dem Wechsel hätte dagegen schwerwiegende Folgen haben können. Ansonsten der Mann mit den meisten Ballkontakten (137!), einer Passquote von 96% und mit exzellentem Zweikampfverhalten gegen Burgstaller, der nicht nur aufgrund seiner Nationalität hervorragend ins Burgtheater Wien passen würde. Leider fiel der Schiedsrichter auf Burgschauspieler Burgstaller herein und zeigte Vestergaard Gelb nach einer Allerweltsaktion - was eine Sperre des Gladbacher Abwehrchefs zur Folge hat. Note 2,5.

Oscar Wendt: Auch der Schwede hatte viele Ballkontakte (110) und wartete mit einer Passquote von 94 % auf. Für ein Foul im Anschluss an einen der wenigen Fehlpässe sah er Gelb. Nach dem Seitenwechsel spielte er zu kurz auf Vestergaard, wobei er diesen Fauxpas selbst wieder korrigierte. Stark ein Anspiel auf Hazard und auch die Elvedi-Chance leitete Wendt mit seiner Hereingabe ein. Dennoch musste er sich vergleichsweise oft auf Rückpässe oder abgebrochene Angriffe beschränken, weil vor ihm alles dicht war. Die Option, angesichts des kompletten Schalker Rückzugs auf Dreierkette umzustellen und Wendt nach vorne zu schieben, wurde nicht genutzt. Note 3,0.

Christoph Kramer: Startete sehr bissig in die Partie und gab die richtige Anwort auf die aggressive Schalker Herangehensweise. Der frühe Platzverweis für Bentaleb änderte die Gemengelage komplett. Schalke zog sich zurück und überließ den Borussen das Mittelfeld, Kramer war nun eher als Spielgestalter gefragt. Seine Passquote war stark (97%), allerdings setzte er nur wenig Akzente. Kramer verpasste es in einer Szene nach der Pause, aus relativ freier Position zu schießen. Sah die fünfte Gelbe Karte für das im Nachhinein mit Elfmeter geahndete Handspiel, obwohl allein aufgrund der kurzen Distanz keine Absicht vorliegen konnte. Note 3,5.

Denis Zakaria: Spielte eine ganz starke erste Halbzeit, mit mehreren überragenden Balleroberungen unterband er Schalker Umschaltaktionen und trieb dann das eigene Spiel an. So wie vor dem 1:0, als er zunächst den Ball gewann und dann einen genialen Pass auf Hazard spielte. Sah die 10. Gelbe Karte in der 38. Minute und war danach Staatsfeind Nummer 1 auf Schalke und ›playing on the edge‹. Nach einer günstigen Fifty-fifty-Entscheidung bei einem Zweikampf, als ganz Gelsenkirchen die Todesstrafe zu fordern schien, wurde Zakaria mal wieder vorsichtshalber ausgewechselt. Note 2,5.

Jonas Hofmann: Zu Beginn umtriebig und einige Male auch gut über die Seite durchgekommen, aber die Anspielmöglichkeiten waren nicht vorhanden. Gegen die tief stehenden Schalker ohne wirkliche Ideen. Bei einem der wenigen Tempodribblings in den Strafraum rutschte er aus und ließ sich dann abdrängen, weil der Ball etwas versprang. Bei Schalker Ballbesitz machte er die Wege zurück, um Elvedi gegen Konoplyanka zu helfen. Räumte elf Minuten vor dem Ende das Feld für Traoré. Note 4,0.

Thorgan Hazard: Bot vor der Pause eine starke Leistung, war sehr aktiv und kam immer wieder über die linke Bahn durch. Klasse der Sololauf vor der Großchance von Raffael. Tolle Aktion vor dem Führungstreffer, als er dynamisch nach innen zog und und genau im richtigen Moment den Steckpass auf Stindl spielte. Nach der Pause allerdings deutlich schwächer, weil er überall auftauchte, wo er eher wenig zu suchen hatte. Flexibilität ist okay, aber planlos herumstreunen und das Zentrum verdichten, war wenig hilfreich. Hazard hätte das Spiel an der Seitenlinie konsequenter breitziehen sollen. Er hatte noch eine Chance mit einem verunglückten Volleyschuss und als er in der Schlussphase von Raffael gut angespielt wurde, war sein Start beim Lauf in den Strafraum schon zu langsam, so dass die Möglichkeit verebbte. Note 3,5.

Raffael: Zog zu Beginn ein eigentlich gelbwürdiges Foul und verballerte dann eine Riesenchance, als er den Ball nicht richtig traf. Etwas später beim Treffer zum 1:0 hatte er wenig Mühe. Nach der Pause mit einem guten Pass auf Hazard, ansonsten wurde vom Brasilianer zu wenig erzwungen. Dabei ist er doch eigentlich der Mann schlechthin, der mit einer Einzelaktion kurzfristig noch höhere Überzahl schaffen könnte. Note 4,0.

Lars Stindl: Zunächst ein paar mal schwach im Infight, dann wehrhaft gegen Bentaleb. Die Theatralik von Stindl war unnötig, eine Tätlichkeit war der Schlag mit der flachen Hand auf Stindls Kopf allemal. Dass sich ausgerechnet die Schalker über die vermeintliche Schauspielerei mokieren, ist schon allerhand. Vor dem 1:0 legte Stindl mit viel Übersicht auf Raffael ab. Etwas später im Zweikampf im Strafraum knickte er böse um und verletzte sich schwer. Stindl fällt leider den Rest der Saison aus und fehlt bei der WM - gute Besserung, Capitano! Ohne Note.

Michael Cuisance: Ersetzte den verletzten Stindl und übernahm auch dessen Position. Leider gelang dem jungen Franzosen nicht eine wirklich zielführende Aktion. Mit etwas Schönspielerei ist es nicht getan, was nicht nur Naldo deutlich machte, als er Cuisance einfach ›abprallen‹ ließ. Auch in der Rückwärtsbewegung zu lässig. Er verursachte zwei Freistöße in gefährlicher Position. Bei einem eigenen Freistoß auf halbrechts legte er eine Vorbereitung hin, als wäre er Ronaldo - inklusive Bodenbearbeitung, Schritte zählen, durchpusten und Hüftstand. Der Ball jedoch erreichte niemanden von den Kollegen. Note 4,5.

Tobias Strobl: Kam für den rotgefährdeten Zakaria ins Spiel. Dessen Dynamik hatte Strobl bei weitem nicht, trotzdem war er durchaus präsent. Ein Verlagerungsball flog ins Seitenaus, dennoch war er bemüht, Lösungen durch Pässe in die Tiefe zu finden. Selbstverständlich fehlt noch einiges an Spielpraxis, aber Strobl fügte sich ordentlich ein. Ohne Note.

Ibrahima Traoré: Kam für Hofmann und sorgte für ein wenig Wirbel, ohne dass dabei etwas herauskam. Zwei eher halbherzige Flanken, ansonsten lief er sich fest oder wurde abgelaufen. Traoré fehlt - verständlicherweise - noch eine Menge. Ohne Note.

 

von Redaktion TORfabrik

Einzelkritik: Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg 3:0 (3:0)

Rundum gelungen

von Redaktion TORfabrik.de

Raffael und Hofmann jubeln über den Treffer zum 2:0 (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)

Borussia Mönchengladbach zeigte gegen den VfL Wolfsburg eine über weite Strecken überzeugende Leistung. Die Mannschaft gab eine gelungene Antwort, was sich auch in der Einzelkritik widerspiegelt.

Yann Sommer: Ein entspannter Abend für den Keeper, der diesmal allenfalls aufgrund der Temperatur ins Schwitzen gekommen sein kann. Zwei Bälle kamen auf sein Tor, einen lenkte er locker über die Latte. Im ersten Durchgang faustete er in einer Situation den Ball aus dem Strafraum. Bei seinen Abschlägen mit einiger Streuung, mehrere Bälle gerieten zu lang und landeten im Seitenaus. Ein Fehlpass zu einem Wolfsburger hatte eine Ecke zur Folge. Im ersten Durchgang spielte er riskant - aber letztlich gelungen - am störenden Bazoer vorbei. Note 3,5.

Nico Elvedi: Schaltete sich einige Male wirkungsvoll mit nach vorne ein und spielte u.a. einen richtig guten Pass auf Zakaria. Nach einem Durchbruch zögerte er zu lange mit der Hereingabe, so dass es nur eine Ecke gab. Zwei, drei Ballverluste im vorderen Bereich blieben die Ausnahme, sein Passspiel war sehr ordentlich. Defensiv stets im Bilde und ohne Probleme. Note 3,0.

Matthias Ginter: Erledigte seinen Job äußerst unaufgeregt und solide. Ginter spielte nahezu fehlerlos, die Abstimmung mit Vestergaard klappte und Wolfsburgs Offensivbemühungen waren keine wirkliche Herausforderung. Wichtig, dass Ginter die Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrecht erhielt. Im ersten Durchgang spielte er einen tollen langen Pass auf Hazard, er selbst hatte Pech bei einer Kopfballgelegenheit. Note 3,0.

Jannik Vestergaard: War sehr stabil in seinen Aktionen und teilte im Zweikampf auch mal aus, wenn es nötig wurde. Im Spielaufbau äußerst aktiv und mit einem starken Zuspiel auf Hofmann, woraus das 2:0 resultierte. In einer Situation kam Vestergaard gut vor den Mann und trieb das Leder direkt nach vorne, doch beim Abspiel traf er die falsche Entscheidung. Nach einer Stindl-Ecke kam er völlig frei zum Kopfball, verzog jedoch deutlich. Im zweiten Durchgang ebenfalls mit einer relativ freien Kopfballgelegenheit. Nach der Pause einmal im Zweikampf vernascht, was ohne Folgen blieb. Note 2,5.

Oscar Wendt: Eine sehr routinierte und abgeklärte Vorstellung des Linksverteidigers. Rückte dosiert mit auf, ohne dabei den Rückraum zu vernachlässigen. Zwar hat man ihn schon stürmischer gesehen, doch so konnte er mit Stellungsspiel und Antizipation punkten. Die Zweikämpfe gewann er augenscheinlich mühelos. In der ersten Halbzeit versuchte er es mit einem direkten Freistoß, der jedoch deutlich das Tor verfehlte. Note 2,5.

Christoph Kramer: War sehr engagiert und strotzte nur so vor Selbstvertrauen. Er war überall zu finden, was gegen einen stärkeren Gegner gewisse Gefahr birgt, weil das Zentrum dann dünner besetzt ist. Gegen Wolfsburg passte es und Kramer konnte sich austoben. Überragend sein frecher Freistoß zum 3:0, mit dem er mindestens die Hälfte des Stadions und mit Sicherheit alle Wolfsburger überraschte. Nach der Pause übertrieb er es etwas mit der Trickserei im Gefühl des sicheren Sieges. Gleichwohl ist es nachzuvollziehen, dass in solchen Phasen das Spielkind durchkommt. Note 2,0.

Denis Zakaria: Fand wieder öfter die Gelegenheit, mit raumgreifenden Schritten nach vorne zu ziehen. So verarbeitete er das Elvedi-Zuspiel in höchstem Tempo und legte den Ball mit dem Außenrist nach rechts. Stindl übernahm, wobei Zakaria wahrscheinlich den Sololauf fortsetzen wollte. Cool, wie er im eigenen Strafraum den Ball nicht einfach wegschlug, sondern die Übersicht behielt und eine Lösung mit einem ruhigen Abspiel fand. Das trug zu seiner 100%igen Passquote (33/33) bei. Note 2,5.

Jonas Hofmann: Sorgte für eine Menge Betrieb mit seinen vielen schnellen Läufen, die phasenweise wirkten, als sei er mit einem Highspeed-Moped unterwegs. Immer wieder ging er in die Tiefe und riss Löcher. Ganz stark seine Annahme des Passes von Vestergaard, als er an Casteels scheiterte, bevor Raffael zum 2:0 vollendete. Den Freistoß vor dem 3:0 holte Hofmann mit einem dieser schnellen Antritte heraus. Auch danach mit zwei, drei richtig guten Ansätzen, bei denen er jedoch den Abschluss bzw. das Abspiel verpatzte. Grandios das Solo, mit dem er vier Wolfsburger stehen ließ. Diesmal schloss er auch überlegt ab, doch Casteels hielt leider hervorragend. So konnte Hofmann seine gute Leistung nicht krönen. Note 2,0.

Thorgan Hazard: War lauf- und sprintstark wie gewohnt, kam diesmal aber nur einmal in Abschlussposition. Nach einem langen Pass von Ginter bekam er den Ball jedoch nicht richtig unter Kontrolle und wurde von dem aus seinem Tor eilenden Casteels geblockt. Zuvor hatte er sich ein paar Mal verzettelt. Im Laufe der Partie beschloss Hazard, etwas einfacher zu spielen und zu passen, z.B. bei der Entstehung von Hofmanns Sololauf. Note 3,5.

Raffael: Profitierte von dem insgesamt agilen Offensivspiel und erfreute sich an mehreren Optionen von Mitspielern, mit denen er phasenweise wie zu ›alten‹ Zeiten kombinieren konnte. Raffael holte einige Freistöße raus, unter anderem nach einem ›Bierdeckeldribbling‹, als er gezogen wurde. Trocken und humorlos sein Schuss zum 2:0. Im weiteren Verlauf war Raffael beweglich, aber noch zu selten wirklich gefährlich. Hatte Glück, dass sein Befreiungsschlag und das anschließende Treten gegen den nervigen Arnold nicht geahndet wurde. Note 3,0.

Lars Stindl: Wirkte nach seiner Zwangspause in München tatsächlich deutlich munterer als zuletzt. Dabei spielte sicher auch eine Rolle, dass er sich mit seinem ›Raketeneinschlag‹ zum 1:0 nach acht Minuten weiteres Selbstvertrauen holte. Der Kapitän rackerte unermüdlich und bügelte u.a. einen Ballverlust von Elvedi tief in der eigenen Hälfte aus. Nach der Vorarbeit von Zakaria vereitelte Casteels mit starker Fußabwehr den zweiten Treffer von Stindl, der es zudem mit einem frechen Schuss von der Mittelline probierte. Überraschend als Eckenschütze von rechts positiv in Erscheinung getreten. Auch nach der Pause gesund aggressiv und frisch wirkend. Note 2,0.

Ibrahima Traoré: Kam offiziell für Zakaria rein, spielte jedoch natürlich auf der Position des ebenfalls ausgewechselten Hofmann. Traoré erntete Applaus für seine Rückkehr und einen Jubelsturm für ein Solo. Ohne Note.

Laszlo Bénes: Ersetzte Hofmann und spielte die Zakaria-Rolle. Machte dies bei seinem Comeback nach langer Leidenszeit ohne Probleme. Ohne Note.

Tobias Strobl: Bekam noch ein paar Minuten, auch um Kramer noch einen Applaus-Wechsel zu gönnen. Ohne Note.

 

von Redaktion TORfabrik.de

Einzelkritik: Bayern München - Borussia Mönchengladbach 5:1 (2:1)

Kollektiv mangelhaft

von Redaktion TORfabrik.de

Thorgan Hazard konnte sich nicht gegen Niklas Süle durchsetzen (Foto: Martin Rose / Bongarts / Getty Images)

Borussia Mönchengladbach enttäuschte in München nach ordentlichem Beginn auf ganzer Linie. Ohne gegenseitige Hilfestellung gingen die Gladbacher bei den Bayern unter.

Yann Sommer: Wartete bis zum zweiten Gegentor mit einer ansprechenden Vorstellung auf. Der Goalie pflückte mehrere hohe Bälle, strahlte Sicherheit aus und gefiel in der Spieleröffnung. Beim ersten Bayern-Tor konnte er nichts ausrichten, beim zweiten sah er ganz schlecht aus. Der Kopfball von Wagner hatte keinen Druck und Sommer hätte den Ball eigentlich locker halten können - stattdessen ließ er die Kugel durchrutschen. Vor dem 1:3 reagierte er noch gut gegen Wagner aus kurzer Distanz, beim Rebound von Thiago war er machtlos. Dem Alaba-Schuss konnte er nur hinterherschauen, bei Lewandowskis Treffer bekam er lediglich die Fingerspitzen ans Leder. Note 4,5.

Nico Elvedi: Bereite mit einer Kopfballverlängerung zu Hofmann den Führungstreffer mit vor, verrichtete in der Folgezeit jedoch nur noch Schwerstarbeit in der Abwehr. Zunächst klappte das mit Unterstützung von Hofmann gegen Alaba und Bernat noch ganz ordentlich. Mit zunehmendem Druck der Bayern geriet Elvedi - vor allem nach der Pause, als weder Hofmann noch später Hazard vernünftig mit verteidigten - immer mehr ins Schwimmen. Die Verunsicherung führte zu einer Vielzahl einfacher Abspielfehler. Nicht nur beim Lewandowski-Tor wirkte der Schweizer orientierungslos. Note 5,0.

Jannik Vestergaard: Anfänglich sah es so aus, als ob Vestergaard sich mit Wagner auf Augenhöhe duellieren könnte. Doch als die Bayern das Tempo erhöhten, ging einiges zu schnell für den Dänen. In der Spieleröffnung zunächst noch ordentlich, doch nach einem Ballverlust, den Wendt bereinigte, ging die Linie verloren. Allen Spielern in der Viererkette muss man zugutehalten, dass sie von den Vorderleuten im Stich gelassen wurden. Andererseits muss Vestergaard als vermeintlicher Abwehrchef auch mehr Einfluss nehmen. Note 5,0.

Matthias Ginter: Was für Nebenmann Vestergaard gilt, kann auch für Ginter übernommen werden: Als Bayern aufzog, verlor der Nationalspieler immer mehr den Überblick. Unglückliches Stellungsspiel führte dazu, dass er kaum in Zweikämpfe kam. Bei mehreren Gegentoren wusste er nicht, was um ihn herum passierte. Auch hier gibt es in gewisser Weise Verständnis aufgrund der Gemengelage, doch als Spieler mit seiner Reputation hätte auch von ihm mehr kommen müssen, um die Ordnung wiederherzustellen. Note 5,0.

Oscar Wendt: Führte Borussia als Kapitän aufs Feld, es unterlief ihm nur ein Fehlpass (bei allerdings auch nur 22 Pässen insgesamt), einmal bereinigte er einen Vestergaard-Fehler und schließlich konnte er zu Beginn der zweiten Halbzeit in einer Situation überzeugend gegen Kimmich klären. Ansonsten war der Schwede jedoch meist auf verlorenem Posten. Er lief nur hinterher, bekam keinen Zugriff auf Kimmich oder später Tolisso. Die ersten drei Bayern-Tore sowie der finale Treffer fielen über Gladbachs linke Seite, Wendt sah dabei jeweils nicht gut aus. Tobias Strobl bezeichnete die Außenverteidiger zwar zurecht als »arme Schweine«, doch auch von Wendt hätte - gerade als Kapitän - mehr Widerstand kommen müssen. Note 5,0.

Christoph Kramer: Brachte seine Laufstärke ein und konnte mit mehreren Sicherheitspässen zumindest ansatzweise mal für Ruhe sorgen. Als Gestalter und Einfädler blieb Kramer jedoch ab der 10. Minute komplett wirkungslos. In der Arbeit gegen den Ball fleißig, aber eben auch ohne den nötigen Zugriff. Irgendwann musste ihm schwindelig geworden sein, weil er ständig im Kreis hinter einem Münchener herlief. Auch wenn man Fouls grundsätzlich nicht gutheißen sollte - mit seinem harten und zurecht mit Gelb geahndeten Einsteigen gegen Tolisso gab Kramer in der 77. Minute zumindest mal ein Signal, sich wehren zu wollen. Doch da war es längst zu spät. Note 5,0.

Denis Zakaria: Kam im Spielaufbau nicht über Ansätze hinaus und konnte kaum mal einen seiner Antritte mit raumgreifenden Schritten starten. Als die Bayern zwei Gänge hochschalteten, wurde Zakaria von den Angriffswellen mit weggespült. Er versuchte zwar, irgendwie dagegenzuhalten, kam jedoch auch kaum - wie beim 1:2 - wirklich in die Zweikämpfe. Machte in den letzten zehn Minuten Platz für Strobl. Note 5,0.

Jonas Hofmann: Startete auffällig gut in die Partie, war sehr aktiv und bereitete mit seinem Zuspiel auf Drmić den Führungstreffer vor. Etwas später spielte er einen weiteren gescheiten Pass auf Hazard, der jedoch die anschließende Flanke verzog. Als Bayern dominant wurde, half Hofmann zunächst noch laufstark mit, die Räume zu schließen. Vor dem 1:2 bekam er den Ball im eigenen Strafraum nicht geklärt. Im Ausweichen von Zweikämpfen ist Hofmann ohnehin Experte, nach der Pause ließ er dann auch vermehrt Elvedi im Stich. In der 65. Minute wurde er gegen Grifo ausgewechselt. Note 5,0.

Thorgan Hazard: In der Anfangsphase offensiv durchaus munter, doch nachdem er in der zwölften Minute den letzten Torschuss der Gladbacher im gesamten Spiel abgegeben hatte, ging es mit seiner Leistung rapide bergab. Erst verdribbelte er sich ein paar Mal unglücklich, später verdaddelte er eine der ganz wenigen Kontergelegenheiten mit einem unkonzentrierten Abspiel. Im Offensivzweikampf ließ er sich wie ein Schuljunge von Süle abkochen, sogar im Laufduell war ihm der schwerfällige Bayern-Verteidiger überlegen. Defensiv eher lustlos und keine Hilfe für Hintermann Wendt. Suspekt sein Verhalten vor dem 1:3 und später auf der rechten Seite, als er Alaba bei dessen Treffer nur Begleitschutz gab. Note 5,0.

Raffael: Zu Beginn griffig und bissig in den Zweikämpfen. So eroberte er einmal beherzt den Ball, ein weiteres Mal ging er erfolgreich mit einer Grätsche zu Werke. Raffael war zwar sicher im Passspiel, konnte sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen. Vor allem konnte er - trotz großem läuferischen Aufwand - kaum mal für Entlastung sorgen und die Bayern defensiv beschäftigen. Vom Typ her ist Raffael auch niemand, der das Heft des Handelns in die Hand nehmen und die Mitspieler auf Linie bringen kann. Erstaunlich, dass er die 90 Minuten durchspielte. Note 5,0.

Josip Drmić: Erzielte ein sehenswertes Tor, als er Süle ins Leere laufen ließ, mit etwas Glück den Ball kontrollierte und dann überlegt ins Eck traf. Danach allerdings kein Faktor mehr - im Gegenteil. Er konnte kaum einen Ball festmachen oder sich in Laufduellen behaupten. Mit einem schlimmen Fehlpass eröffnete er Müller eine Chance, etwas später ließ er sich von Hummels sehr einfach abkochen. Natürlich war es undankbar für den Stürmer, ständig weit nach hinten laufen zu müssen. Er wirkte schon vor dem Seitenwechsel konditionell am Limit, in der 65. Minute kam Cuisance für ihn. Note 5,0.

Michael Cuisance: Kam für Drmić und übernahm zunächst dessen Rolle, später rückte er für den defensiv überforderten Hazard auf die rechte Seite. Hatte nur acht Ballkontakte und konnte nichts bewegen - in einer Situation verpasste der junge Franzose den Zeitpunkt für ein Abspiel. Ohne Note.

Vincenzo Grifo: Ersetzte Hofmann in der 65. Minute und spielte auf der linken Seite. Fiel nur auf, als er sich in einer Situation den Ball sehr einfach abluchsen ließ. Auch Grifo kam nur auf acht Ballkontakte, einen Zweikampf bestritt er nicht. Ohne Note.

Tobias Strobl: Wird wohl der einzige Borusse gewesen sein, der an diesem Abend gerne auf dem Platz stand - nach mehr als 250 Tagen Ausfallzeit nach Kreuzbandriss gab er sein Comeback. Immerhin traute sich Strobl, seine Mitspieler lautstark anzufahren, als sie mal wieder nur lasch verteidigten. Ohne Note.

 

von Redaktion TORfabrik.de

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Die Verunsicherung greift um sich

Bei der 0:1-Niederlage in Stuttgart wurde deutlich, dass die Probleme bei Borussia Mönchengladbach tiefer liegen. Die Misere entwickelt sich zu einem...
Redaktion TORfabrik.de | 13.02.2018 - 06:13
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