Zweijahresvertrag in den Niederlanden

Simakala geht zu Roda – Chance in Gladbach selbst verbaut

von Abgang

Ba-Muaka Simakala verlässt Borussia Mönchengladbach (Foto: Maja Hitij / Bongarts / Getty Images)

Nachwuchsprofi Ba-Muaka Simakala verlässt Borussia Mönchengladbach und wechselt zu Roda Kerkrade. Die Chance auf Bundesligafußball in Gladbach hat sich ‚Chance‘ wohl selbst verbaut.

Als Dieter Hecking im Januar 2017 seinen Dienst bei Borussia Mönchengladbach antrat und die Karten neu gemischt wurden, schien die Stunde von Ba-Muaka Simakala zu schlagen. Der Youngster nutzte die Gelegenheit und machte den neuen Trainer auf sich aufmerksam.

Das führte dazu, dass Hecking Simakala im ersten Ligaspiel unter seiner Regie direkt zum Bundesligadebüt verhalf. Beim Auswärtsspiel in Darmstadt (0:0) wurde Simakala in der 80. Minute für Raffael eingewechselt. ‚Chance präsentierte sich in zwei, drei Aktionen sehr griffig und leitete den Ball jeweils geschickt zu Angriffen über die linke Seite weiter‘, hieß es seinerzeit in der Einzelkritik.

Doch es sollte die erste und letzte Anmerkung in Bezug auf Ba-Muaka Simakala in einer Einzelkritik zu einem Profispiel von Borussia Mönchengladbach bleiben. Er stand kurz darauf noch zweimal im Bundesligakader, kam aber nicht zum Einsatz. Danach ging es zurück zur U23 und obwohl er zum Profikader zugeordnet wurde, kam er in der abgelaufenen Saison nur einmal ins 18-er Aufgebot: Im Zweitrunden-Pokalspiel bei Fortuna Düsseldorf.

Keine ernsthafte Alternative für den Profikader

Dass Simakala auch künftig keine nennenswerten Aussichten haben würde, in der ersten Mannschaft von Borussia eine Rolle zu spielen, bestätigte Dieter Hecking jüngst im Trainingslager in Rottach-Egern. Unter dem Strich, so der Tenor, sei von Simakala zu wenig gekommen, als dass man ihn als ernsthafte Alternative in Betracht ziehen könne. Auch wenn die offizielle Sprachregelung eine andere ist, so soll Simakala wiederholt geschludert und sich auch abseits des Platzes nicht unbedingt professionell verhalten haben.

So verwundert es nicht, dass Borussia Mönchengladbach den mittlerweile 21-Jährigen Angreifer aus seinem noch bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig entlässt und ihm den Wechsel zu Roda Kerkrade (Keuken Kampioen Divisie - zweithöchste Liga in den Niederlanden) ermöglicht. Simakala unterschrieb bei Roda einen Zweijahresvertrag. Die Ablöse dürfte sich im unteren sechsstelligen Bereich bewegen und in der Transferbilanz kaum relevant sein.

 


von Redaktion TORfabrik

 

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