Trainingsbetrieb wird aufrechterhalten

»Wir müssen die Mannschaft gesund und fit halten«

von Trainingsbetrieb wird aufrechterhalten

Borussias Sportdirektor Max Eberl beim vorerst letzten Bundesligaspiel gegen Köln (Foto: TORfabrik.de)

Nachdem klar ist, dass der Ball in der Bundesliga mindestens drei Wochen ruht, wird Borussia Mönchengladbach den Trainingsbetrieb zumindest vorläufig aufrechterhalten. Dabei bleibt die Öffentlichkeit selbstredend weiter außen vor.

Runterfahren hieß es auch am Freitag für die Profis und das Trainerteam von Borussia Mönchengladbach. Die späte, aber noch gerade rechtzeitige Absage des 26. Spieltags war auch im Sinne der Gladbacher, wie Sportdirektor Max Eberl klarstellt: »Ich denke, dass das die absolut richtige Entscheidung war. Wir bekommen ja mit, dass es nun schon einige infizierte Spieler in der Bundesliga und der 2. Liga gibt, die zur Absage einzelner Spiele geführt hätten. Da macht es im Sinne des Wettbewerbs mehr Sinn, den Spieltag komplett zu verschieben.«

Damit ruht der Ball in der Liga zumindest bis zum 3. April. An diesem Freitagabend soll Borussia Mönchengladbach bei Werder Bremen den 28. Spieltag eröffnen. Angesichts der rasanten Entwicklung der Corona-Krise ist dies jedoch allenfalls ein Richtwert. Dass in drei Wochen wieder ein normaler Spielbetrieb stattfinden kann, erscheint im Moment illusorisch.

Dennoch bleibt den Verantwortlichen bei Borussia im Moment nichts anderes übrig, als sich an der aktuellen Entscheidungslage zu orientieren. »Auf diesen Termin stellen wir aktuell unsere Planungen ab«, sagt Max Eberl. Deshalb werden die Spieler jetzt auch nicht in einen ‚Corona-Urlaub‘ geschickt. »Wir müssen die Mannschaft gesund und fit halten und wir wollen gut vorbereitet sein, wenn wieder gespielt werden kann.«

Daher wurde am Samstagmorgen im Borussia-Park trainiert, am Sonntag und Montag hat die Mannschaft frei. Am Dienstag geht es weiter mit dem Training, ehe es am kommenden Wochenende weitere drei freie Tage gibt. Alsdann wird man weitersehen, wie sich die allgemeine Lage entwickelt. Das Training ist und bleibt nicht öffentlich, auch Journalisten blieben außen vor. Eberl: »Wir bitten Fans und Medien um Verständnis für diese Regelung, an der wir zum Schutz der Gesundheit der Spieler und aller Beteiligten weiter festhalten müssen.«

 


von Redaktion TORfabrik

 

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