Lars Stindl trainiert noch individuell

Stindl: »Durch die Vorverletzung war es ein Schock«

von Lars Stindl trainiert noch individuell

Lars Stindl und die Kollegen Elvedi und Kramer trainierten individuell (Foto: TORfabrik.de)

Lars Stindl hatte Glück im Unglück, als er sich beim Spiel in Sinsheim ausgerechnet am bereits im Frühjahr so arg in Mitleidenschaft gezogenen Sprunggelenk verletzte. Wie es aussieht, könnte er zum Rückrundenstart wieder zur Verfügung stehen.

Für seinen kongenialen Sturmpartner Raffael endete die Partie bei der TSG Hoffenheim mit einem Bruch des Schlüsselbeins und einer langen Ausfallzeit. Lars Stindl, so stand zunächst zu befürchten, hatte sich an gleicher Stelle wieder schwer am Sprunggelenk verletzt und drohte ebenfalls lange auszufallen. Doch der Kapitän hatte Glück im Unglück: »Durch die Vorverletzung war es ein Schock«, so Stindl. »Es hat sich ja dann aber Gott sei Dank als nicht so schlimm herausgestellt.«

»Deshalb war klar, dass ich die Pause nutze zum Regenerieren«, so Stindl weiter. »Das hat gutgetan.« Aktuell trainiert der 30-Jährige noch nicht mit dem Team, am Donnerstag arbeitete er mit den Rekonvaleszenten Elvedi, Kramer und Villalba individuell. »Aber es geht mir gut, dem Fuß geht es gut und ich hoffe, dass ich bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.«

»33 Punkte – das ist schon ein ordentliches Brett«

Das sollte, sofern nichts dazwischenkommt, im Trainingslager in Jerez der Fall sein. Verläuft alles planmäßig, dürfte der Kapitän für den Rückrundenauftakt zur Verfügung stehen. Seine Präsenz, das hat sich nach seiner Auswechslung in Sinsheim und in den verbleibenden beiden Partien gezeigt, ist für die Mannschaft von entscheidender Bedeutung.

Schließlich geht es darum, die herausragende Ausgangsposition zu nutzen. »Wir haben eine sensationelle Hinrunde gespielt«, so Stindl. »33 Punkte – das ist schon ein ordentliches Brett. Da haben wir uns jeden Punkt verdient. Jetzt geht es darum, die Grundlage für die Rückrunde zu legen, unsere Kräfte zu bündeln und uns optimal vorzubereiten aufs erste Spiel.« Möglichst mit einem Kapitän Lars Stindl auf dem Platz.


von Redaktion TORfabrik

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