Nico Elvedi im Gespräch

Elvedi: »Die Position ist wie für mich gemacht«

von Nico Elvedi

Nico Elvedi beim Pressetermin in Jerez am Donnerstag (Foto: TORfabrik.de)

Dass man Nico Elvedi von der rechten Abwehrseite nach innen beordert hat, war ein Glücksgriff. Vor allem Elvedi selbst zeigt sich besonders zufrieden mit seiner neuen Rolle.

Als angekündigt wurde, dass man Nico Elvedi auch aufgrund seiner Schnelligkeit nun vermehrt im Abwehrzentrum einsetzen werde, erschien wohl niemandem diese Idee abwegig. Auch, weil mit Michael Lang ein neuer Rechtsverteidiger verpflichtet wurde, Jannik Vestergaard den Verein wechselte und Elvedi als Innenverteidiger schon Erfahrungen sammeln konnte.

»Ich habe die Position schon bei meinen alten Vereinen oft gespielt«, sagte der 22-Jährige im Pressegespräch im Trainingslager in Jerez. »Der Wechsel in die Innenverteidigung war ein kluger Schachzug. Die Position ist wie für mich gemacht. Ich sehe das ganze Spiel vor mir und fühle mich sehr wohl. Ich denke, dass man das auch auf dem Platz sieht. Es ist meine Lieblingsposition und ich freue mich, dass ich dort spielen darf.«

Laut Sportdirektor Max Eberl wurde die Idee von Elvedi als Innenverteidiger bereits im letzten Winter geboren, als der Vertrag mit dem Schweizer verlängert wurde. Elvedi selbst teilte man die anscheinend wohlüberlegte Entscheidung dann im Sommer mit. »Als Michi Lang dazugekommen ist, war klar, dass mit mir im Zentrum geplant wird.«

»Ich will auch weiterhin mehr Verantwortung übernehmen und mehr kommunizieren und sprechen«

Tatsächlich erwies sich der neue Job für Elvedi als ein Glücksgriff. Die erfolgreiche Hinrunde, auch für Elvedi persönlich, unterstreicht dies. Gerade mit Matthias Ginter als kongenialen Partner im Zentrum blühte Elvedi auf. »Ich verstehe mich mit Matthias in der Innenverteidigung sehr gut. Er ist ein wichtiger Teil der Mannschaft und ich bin sehr froh, dass er jetzt wieder zurück ist.«

In den letzten Spielen der Vorrunde übernahm Elvedi durch den Ausfall Ginters dessen Rolle als Abwehrchef. »Das war für mich schon ein Schritt nach vorne«, so der Schweizer. »Ich will auch weiterhin mehr Verantwortung übernehmen und mehr kommunizieren und sprechen.«

Dieses Vorhaben kann er im ersten Rückrundenspiel gegen Leverkusen gleich unter Beweis stellen. »Das wird ein schweres Spiel werden. Aber wenn wir genauso auftreten, wie in der Hinrunde, habe ich ein gutes Gefühl. Wir sind eine Mannschaft mit viel Qualität. Wenn wir das auf dem Platz zeigen, haben wir gute Chancen.«


von Nadine Basten

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